Ampeln sorgen für Rückstau – Bauarbeiten im Zeitplan

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Etwa 500 Meter lang ist die halbseitige Sperrung. Grafik: ca
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Diese Woche müssen Autofahrer mehr Zeit für die Strecke zwischen Aalen und Mögglingen mitbringen, die B 29 ist halbseitig gesperrt.

Aalen/Essingen

Wer derzeit auf der B 29 zwischen Aalen und Mögglingen unterwegs ist, der muss mehr Zeit einplanen. Denn die Bundesstraße ist in der Zeit von Montag bis einschließlich Freitag einspurig befahrbar und der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Das ist bisher passiert: Entlang der B 29 wurden zwischenzeitlich 23 000 Kubikmeter Erdmaterial abgetragen. 15 000 Kubikmeter davon wurden geladen und zur Vorschüttung der zukünftigen Rampen der Bundesstraße gefahren, dort abgeladen, mit Weissfeinkalk stabilisiert und wieder eingebaut. 7000 Kubikmeter wurden innerhalb der Baustelle zwischengelagert. Im Bereich der Vorschüttung wurde entlang des Gleises auf 120 Meter Länge das Fundament zur Herstellung der Wand aus Drahtgitterbehältern, sogenannten Gabionen, betoniert.

Bei dem 5,50 mal 6 Meter großen Schachtbauwerk wurden die Bodenplatte und Wände betoniert. Auch beim Bau der Brücken, die über B 29 und über die Gleise führen werden, ging es voran, die Fundamente wurden betoniert.

Es wurden 23 000 Kubikmeter Erdmaterial abgetragen.

Josephine Palatzky Sprecherin Regierungspräsidium

Was derzeit vor sich geht: Im Bereich zwischen Gärtnerei Welzel und der Brücke über die B 29 nach Hermannsfeld wurde südlich der Bundesstraße mit der Verlegung des Straßenentwässerungskanals begonnen. Seit vergangenem Montag erfolgt die Verlegung von Versorgungsleitungen und eines Mischwasserkanals unter der B 29, was eine Woche dauern wird. Ebenso seit Montag wird weiter an den Widerlagern der beiden Brücke gearbeitet.

Für die Rampen auf die B 29 wird weiter Bodenmaterial eingebaut. "Bis zur vollendeten Schüttung fehlen noch rund 20 000 Kubikmeter", lässt Josephine Palatzky, Pressereferentin des Regierungspräsidiums wissen. Entlang der Vorschüttung der Rampen erfolge parallel zum Gleis aktuell die Herstellung einer 120 Meter langen Wand aus Gabionen (Drahtgitterbehälter).

Der Bau, der insgesamt knapp 50 Millionen Euro kosten wird, liegt bis auf wenige witterungsbedingte Ausfalltage absolut im Zeitplan. Hier werden auf einem Abschnitt von 3,5 Kilometern aus zwei Fahrspuren vier gemacht. Die B 29 hat dann dort eine Gesamtbreite von 26 Metern, inklusive Mittel- und Standstreifen.

Aus zwei mach vier: Bei Essingen wird die B 29 von zwei auf vier Spuren ausgebaut. Zudem werden Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Deshalb regelt momentan eine Ampel den Verkehr.

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