Der Hingucker entstand komplett in Handarbeit

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Hartmut Blesch hat diesen Segelflieger komplett in Handarbeit gefertigt.
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Rund 100 Flugzeug- und Schiffsmodelle wecken großes Interesse bei den Besuchern.

Essingen. Ein Anziehungspunkt für viele ältere und jüngere Menschen, nicht nur Modellbaufans, war am Osterwochenende die Jubiläums-Modellbau-Ausstellung der Modellfluggruppe Essingen in der Remshalle. Insgesamt war der Besucherzuspruch eher ruhig. Dabei  gab es viel zu sehen.

Die 33 Mitglieder der Gruppe hatten eine imposante Ausstellung mit rund 100 Modellen vorbereitet. Vor allem Flugzeuge aller Größen und Varianten waren ausgestellt.

Jubiläums-Schau mit Verspätung

Vom kleinen Segelflieger mit wenigen Gramm Gewicht, der mit Hand aufgezogen werden muss, über größere Segelflugzeuge aus Sperrholz bis zum rund 25 Kilogramm schweren Motorflugzeug oder Retro-Modellen und auch Hubschraubern waren unterschiedlichste Modelle zu sehen. Dazu gab es einige Automodelle und eine ganze Anzahl von unterschiedlichen Schiffen zu bestaunen.

Die Jubiläums- Schau war bereits 2020 zum 10-jährigen Bestehen des Vereins geplant, konnte da aber wegen der Pandemie nicht stattfinden. „Jetzt freuen sich unsere Mitglieder, zum 13-jährigen Bestehen ihre Stücke wieder dem Publikum vorstellen zu können“, sagte Vereinsvorsitzender Walter Grupp. Dafür haben die Mitglieder die Zeit genutzt, um neue Modelle zu bauen. Teils aus Bausätzen, vor allem die Schiffe. So sind Nachbildungen von Kriegsschiffen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg entstanden, aber auch Nachbildungen von historischen Segelschiffen, extrem detailgetreu und sehr spannend, genau anzuschauen. Und bei den Flaschen stellte sich die Frage: „Wie kommt das Schiff da rein?“

Auch bei den Flugzeugen gibt es Bausätze, viele Modelle sind aber auch reine Handarbeit. Hartmut Blesch, 2. Vorsitzender des Vereins, hat insgesamt 13 Modelle bei der Ausstellung dabei. Darunter den „Champion F. Fillou“. Das Segelflugzeug mit rund 2,7 Metern Spannweite und über zwei Metern Länge ist nach einem Bauplan komplett in Handarbeit aus Sperrholz entstanden, in einem halben Jahr Bauzeit, jedes Teil genau zurecht gesägt und zusammengeklebt.

Genauso haben auch andere Mitglieder der Gruppe gearbeitet. Wie überhaupt der Selbstbau wieder mehr im Trend sei, wie er sagt.  Nach dem Einbau von modernen Motoren und Fernsteuerungstechnik wurden die Modelle auf dem vereinseigenen Gelände dann getestet.  

„Ein Aufwand, der sich lohnt, wenn man die begeisterten und interessierten  Gesichter der jungen und älteren Besucher hier sieht“, freut sich Walter Grupp mit seinen Vereinsmitgliedern, die jede Menge Fragen beantworten und Tipps zum Modellbau geben. Jürgen Eschenhorn

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