Diese Radwege entstehen um Essingen herum

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Das Essinger Radwegekonzept sieht einen Radweg bis Dewangen vor. Derzeit endet er in Forst. Vorerst soll ein Weg bis nach Rauental gebaut werden.
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Die Gemeindeverwaltung stellt Zuschussanträge für Radwege. Die Planungen sind noch am Anfang.

Essingen. Bequem mit dem Rad von Essingen nach Dewangen oder Hofherrnweiler fahren – das soll in den kommenden Jahren möglich werden. Die Gemeindeverwaltung will, zum Teil gemeinsam mit der Stadtverwaltung Aalen, das Radnetz ausbauen. Bevor es mit den konkreten Planungen los geht, sollen Förderanträge gestellt werden– diesem Vorgehen stimmten die Rätinnen und Räte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zu. Die Projekte hätten eine Chance auf 90 Prozent Förderung, sagte Bürgermeister Wolfgang Hofer. Die ersten Planungen im Überblick:

1 Forst bis Dewangen: 2020 wurde der Radweg von Essingen nach Forst fertiggestellt, nun soll der Weg von dort weiter bis Dewangen führen. Geplant werden die Arbeiten laut Hofer vom Stadtplanungsamt Aalen und den Stadtlandingenieuren Ellwangen. Im ersten Bauabschnitt solle der Weg von Essingen bis Rauental realisiert werden. 435 000 Euro werde dies kosten, bilanzierte der Bürgermeister. Baustart für diesen Weg ist laut Vorlage frühestens im Herbst 2022. Stefanie Endig (FWV) schlug vor, reflektierende Seitenstreifen anzubringen. „Dann kann man auch nachts sicher fahren.“

2 Essingen bis Hofherrnweiler: 1,4 Millionen Euro soll der Radweg von Essingen nach Hofherrnweiler nach ersten Schätzungen kosten. Die vorgesehene Radwegverbindung diene der Anbindung von Aalen-Hofherrnweiler an den geplanten Bahnhalt-Essingen, ist in der Vorlage zu lesen. Der Weg soll vom Industriegebiet „Stockert“ über die Daimlerstraße führen und kurz vor dem Anschluss „Bauhaus“ über zwei Brücken, die im Zuge der B-29-Erweiterung gebaut werden, auf die andere Straßenseite führen. Von dort soll's vorbei an Tal- und Sofienhof nach Hofherrnweiler gehen.

„Im Gewerbegebiet wird's eng“, sagte Joachim Zorn, Geschäftsführer der Stadtlandingenieure. Offen sei noch, ob Radlerinnen und Radler auf einem Schutzstreifen fahren oder einem abgesetzten Weg. Endig sprach sich für Letzteres aus. „Ein abgesetzter Radweg ist im Industriegebiet sinnvoll.“ Hofer entgegnete: „Das ist zwar ein Mehraufwand, da wir Stellplätze aufgeben müssen, aber der bessere Weg.“

Ein Tempolimit?

Für Markus Beyeler (CDU) ist die Strecke nicht nur ein Rad-, sondern auch ein Schulweg. Daher erkundigte er sich nach einem Tempolimit für die Straße Richtung Bauhaus; aktuell darf dort 100 gefahren werden. Hofer schlug vor, das Tempo auf 70 zu begrenzen. Er könne allerdings nicht versprechen, dass das klappt.

Ziel sei, dass der Radweg einmal vom „Stockert“ weiter nach Hermannsfeld führt, sagte Hofer. Marcia Rottler

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