Diskussionen ums neue Baugebiet

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Geplantes Baugebiet in Essingen-Forst.
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Helmut Borst moniert in der Sitzung unter anderem die „zu hohen Erschließungskosten“.

Essingen.  Der Gemeinderat Essingen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit Neuerschließung des Baugebiets „Kellerfeld II“ und dem Endausbau des Baugebiets „Kellerfeld“ in Forst befasst.

Während der Endausbau im „Kellerfeld“ vom Gremium durchgewinkt wurde, führte die Neuerschließung des Baugebiets „Kellerfeld II“ zu Diskussionen.

Bauingenieurin Manuela Bergdolt vom Ellwanger Büro „Stadtlandingenieure“ hatte den Essinger Räten zuvor die Erschließungspläne vorgestellt. Insgesamt 16 Bauplätze sollen in dem neuen Baugebiet entstehen. Helmut Borst monierte in diesem Zuge die seiner Meinung nach „zu hohen Erschließungskosten“. Darüber hinaus bat er um eine „Verfeinerung“ der Sitzungsvorlage und mahnte, dass die Gemeinde wissen müsse, welchen Quadratmeterpreis sie im neuen Baugebiet künftig ansetzen könne.  Denn: „Die Bauherren müssen schließlich wissen, was auf sie zukommt.“

Bürgermeister Wolfgang Hofer räumte ein, dass die Erschließungskosten in der Tat hoch seien. Aber das sei ein Trend, den man derzeit überall beobachten könne. Hofer wie auch Borst wollten von Planerin Bergdolt dennoch wissen, „ob am Preis eventuell noch was zu machen ist“. Die Bauingenieurin konnte das nicht „nicht zusagen“.

Stefanie Endig regte in der Diskussion noch einen anderen Zuschnitt der Grundstücke an und plädierte für die Planung von Doppelhaus-Hälften. Sie erinnerte an die vom Regierungspräsidium geforderte „verdichtete Planung“.

Und Dieter Bolten bat darum, die geplante hohe Anzahl an Leuchten zu überprüfen. „Was da vorgesehen ist, ist zu viel des Guten“, befand Bolten und verwies aufs „nicht nachzuahmende Leuchten-Szenario im Amselweg“. Am Ende kam das Gremium überein, dass die Planung für das Baugebiet „Kellerfeld II“ vom   Ingenieurbüro nochmals überprüft werden soll.

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