Dorfmuseum mit neuem Raum

+
Die „Archäologica“, der neue Ausstellungsraum unterm Dach. Johann Schrempp, wissenschaftlicher Referent (2.v.r.) und Volontärin Nuria Schäfer (re.) informieren über die Präsentation. Herausgeputzt und mit neuen Bereichen erweitert, wurde das Do
  • schließen

Mit dem Raum „Archäologica“ ist das Essinger Dorfmuseum um eine Attraktion reicher. Was die Beteiligten sagten.

Essingen

Das Dorfmuseum Essingen ist um eine Attraktion reicher. „Archäologica“ heißt der neue Raum im frisch ausgebauten Dachgeschoss. In zwölf Vitrinen werden rund 130 Funde aus Essingen von der Steinzeit bis zum Mittelalter präsentiert. Großformatige Texttafeln informieren über Leben und Sterben in Essingen in früheren Zeiten und über das damals ausgeübte Handwerk.

Am Sonntagvormittag wurde die Ausstellung mit einem Festakt eröffnet. André Heil,Vorsitzender des Dorfmuseumsvereins, begrüßte die Gäste und dankte allen, die mitgeholfen haben, die Ausstellung vorzubereiten.

Historische Funde aus Essingen öffentlich zu zeigen, das war die Idee von Dr. Dieter Bolten. Der Projektleiter schilderte in seinem Rückblick den langen Weg von der Idee bis zur Realisierung. Von der Kontaktaufnahme mit Museen in Esslingen, Rastatt und Konstanz, von komplizierten Antragsverfahren für Fördermittel und das Abschließen von Leihverträgen und Versicherungen. Das Ziel, das Leben der Vorfahren darzustellen und Interesse zu wecken, sei mehr als erfüllt, sagte Bolten. Denn auch Schulklassen wolle man erreichen.

„Wir sind jetzt mit dem Dorfmuseum in der Oberliga angekommen. Das Museum hat an Wert gewonnen“, stellte Bürgermeister Wolfgang Hofer in seinem Grußwort fest. Rainer Gräter gratulierte im Namen des Heimat- und Geschichtsvereins.

Die neue Präsentation wird vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv Rastatt, wissenschaftlich begleitet und ist Leihgeber der meisten Funde. „Für uns ist es ein großes Anliegen, Fundstellen zu präsentieren, die wenig bekannt sind“, sagte Johann Schrempp, wissenschaftlicher Referent für Vor- und Frühgeschichte. Die Fundstelle in den Weiherwiesen bei Essingen seiwissenschaftlich ausgewertet und habe in der Fachwelt viel Anerkennung erhalten. Dass das Landesmuseum ein kleines Museum wie in Essingen unterstützt,sei nicht selbstverständlich, so der Referent. Es war ein glücklicher Umstand, dass zum Zeitpunkt von Dieter Boltens Anfrage Volontärin Nuria Schäfer ein Museumsprojekt suchte. Schrempp: „Die Anfrage wurde zu einem Projekt von Frau Schäfer.“ Im neuen Ausstellungsraum erläuterte Nuria Schäfer die Konzeption der „Archäologica“ und verwies auf ein besonderes „Highlight“: die Schädelplatte einer jungen Frau mit Frisur und Totenkrone, gefunden in der Quirinuskirche Essingen.

 

Das Dorfmuseum ist wieder am Ostermontag, 18. April, geöffnet.

Mehr Bilder auf schwaepo.de.

Wir sind jetzt in der Oberliga angekommen.“

Wolfgang Hofer, Bürgermeister Essingen
Das Museum gibt einen Einblick in vergangene Zeiten aus Essingens Geschichte..
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.
Herausgeputzt und mit neuen Ausstellungsbereichen erweitert wurde das Dorfmuseum in Essingen wiedereröffnet.

Zurück zur Übersicht: Essingen

Mehr zum Thema

Kommentare