Einbahnverkehr beim „Blümle“

+
Autofahrer, die nach Essingen fahren wollen, werden derzeit an diversen Baustellen vorbeigeschleust. Wie hier am früheren „Blümle“, wo gerade ein großer Kreisverkehr gebaut wird. Hier ist derzeit nur Einbahnverkehr möglich.
  • schließen

Die Baumaßnahme für den künftigen Kreisverkehrsplatz beim Essinger Penny-Markt schreitet voran. Aktuell wird die Landesstraße bis zum Ortseingang Essingens neu gestaltet.

Essingen

Gut geregelt ist die Baumaßnahme, der Verkehr läuft flüssig. Alles dreht sich um den künftigen „Kreisverkehrsplatz Blümle“ im Zuge des vierspurigen Ausbaus der Bundesstraße 29. Im Rahmen der Großbaumaßnahme wird aktuell die Landesstraße L 1165 bis zum Ortseingang Essingen neu gestaltet sowie der Fahrbahnbelag bis zur Fußgängerampel beim Getränkemarkt erneuert.

Die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen für die Ferngasleitung von Terranets sind bereits gebaut, sowie auch eine provisorische Umgehungsstraße. Diese wird zum Bau des Kreisels, aber auch für den Landesstraßenbau benötigt.

Die Gemeinde Essingen hatte bereits 2005 im Zuge ihrer langfristig angelegten Ortsentwicklungsplanung und im Zusammenhang mit dem Neubau des Penny-Markts/Getränkemarkts den Bebauungsplan „Blümle“ aufgestellt, der auch eine Anbindung der künftigen westlichen und östlichen Flächen an die an die Landesstraße 1165 mit einem Kreisverkehr vorsieht. Mit den aktuellen Baumaßnahmen an der Bundesstraße und Landesstraße 1165 wird nun auch der Kreisverkehrsplatz Blümle mit gebaut.

„Dies wäre zu einem späteren Zeitpunkt nur noch unter schwierigsten Bedingungen möglich gewesen“, versichert Bürgermeister Wolfgang Hofer. Durch den Kreisverkehr werde auch das künftige, westliche Baugebiet „Saukopf“ angebunden, das zeitnah geplant werden solle. Die Planung für den Kreisverkehrsplatz wurde vom Ingenieurbüro Stadtplaningenieure aus Ellwangen gefertigt.

Kosten: 1,5 Millionen Euro

Weil der Kreisverkehr zusammen mit den Bauarbeiten B 29 realisiert werden muss, wird die jetzige Baumaßnahme auch von den an der Bundesstraße tätigen Baufirmen, der ARGE Haag-Bau/Rossaro ausgeführt.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme beläuft sich für den Kreisverkehrsplatz auf etwa 1,5 Millionen Euro brutto. Die Kosten werden anteilig vom Bund beziehungsweise Land und von der Gemeinde Essingen getragen.

Der Bau des Kreisels wäre später nur noch unter schwierigsten Bedingungen möglich gewesen.“

Wolfgang Hofer, Bürgermeister

Zurück zur Übersicht: Essingen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare