Eine Mauer erregt die Gemüter

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1,40 Meter hoch ist die Mauer in der Fichtestraße. Die Stützwand wurde ohne Genehmigung gebaut.

Essingen. Der nicht genehmigte Bau einer Mauer erregte in die jüngsten Gemeinderatssitzung die Gemüter. In der Bürgerfragestunde beschwerten sich zwei Essinger bereits über die Stützmauer und forderten, dass Bebauungspläne eingehalten werden sollen. Später beschäftigten sich die Rätinnen und Räte damit.

Darum geht's: Eine etwa 1,40 Meter hohe Mauer aus L-Steinen wurde in der Fichtestraße gebaut, ohne Genehmigung. Nachbarn hätten Einspruch eingelegt, sagte Bürgermeister Wolfgang Hofer. Denn diese haben laut Vorlage an der Grenze einen Zaun als Einbruchsschutz angebracht. Von der Stützwand könne man nun über den Zaun hinweg aufs Grundstück steigen, so die Begründung des Angrenzers.

Die Idee der Gemeinde: Einen Rückbau der Mauer anordnen, sodass diese nur noch 85 Zentimeter hoch ist. Einverstanden mit diesem Angebot der Verwaltung waren die Rätinnen und Räte am Mittwochabend nicht. "Wir schauen uns die Situation nochmal genauer an und wollen an der Grenze eine Lösung finden, die dem Bebauungsplan entspricht", sagte Hofer.

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