Essingen hat wieder ein eigenes Bier

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Henry (6) und Karl (60) Meyer mit ihrem eigenen Bier.
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"Esse" heißt das neue Bier der Gemeinde. Was sich dahinter verbirgt erklärt Caroline Meyer.

Essingen. Sonnig, süffig, sexy steht auf den Flaschen des neuen Essinger Biers. Familie Meyer lässt damit die Sonnenbrauerei, die 1885 gegründet und Anfang der 90er geschlossen wurde, wieder aufleben. Zum Verkaufsstart hat SchwäPo-Redakteurin Marcia Rottler Mit-Inhaberin Caroline Meyer drei Fragen gestellt.

Frau Meyer, welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Bier?

Caroline Meyer: Der Auslöser war der 60. Geburtstag meines Schwiegervaters. Für ihn wollten wir ein Bier machen. Entstanden ist ein naturtrübes Kellerpils, der "Kräftige Karl". Dazu haben wir noch eines entwickelt. Das Lagerbier "Heller Henry" ist nach unserem Sohn (6) benannt. Die "Esse"-Biere werden von der Kaiserbrauerei in Geislingen gebraut.

Und wie schmeckt es?

Das Pils kommt nach meinem Schwiegervater. Es ist kräftig, stark, erfrischend und würzig. Das Kellerpils wird aus liegenden Reifetanks in die Bügelflaschen abgefüllt. Der "Helle Henry" schmeckt eher mild und wird in einem Mehrmaischverfahren hergestellt. Die Biere passen einfach zu den Namensgebern.

Die Biere tragen den Namen "Esse". Wie kommt's?

Uns war es wichtig, dass es wieder ein Essinger Bier gibt. Das hat auch mit Heimatverbundenheit zu tun. Die Esse ist die Feuerstelle und Namensgeber für Essingen.

Die Biere gibt's in den Getränkeläden der Familie Meyer und in Aalens Kubus. Eine Flasche kostet 90 Cent.

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