Grünes Licht fürs Planungskonzept

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So sollen die Häuser der Ostalb Wohnbau aussehen. Grafik: Wohnbau
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Die Ostalb-Wohnbau GmbH will im „Galgenweg-Süd“ vier Mehrfamilienhäuser und 26 Wohnungen bauen.

Essingen. Es gehe nicht um den Bebauungsplan, sondern ums Planungskonzept, unterstrich Bürgermeister Wolfgang Hofer. Die Gemeinde entwickle aktuell das Baugebiet „Galgenweg-Süd“ am nördlichen Ortsrand. Bereits 2018 und 2019 sei das Projekt im Gemeinderat gutgeheißen worden, betonte der Bürgermeister. Das Grundstück hat eine Fläche von zirka 3500 Quadratmeter und das Gelände sei zwar teilweise aufgefüllt, aber laut Gutachten nicht mit belastetem Material und damit auch bebaubar. „Wir wollen heute den Bebauungsplan ins nächste Stadium bringen“, so Hofer weiter. Der Geschäftsführer der der Ostalb-Wohnbau GmbH, Herbert Auchter, erläuterte die Konzeption im Detail. Im Rahmen der 26 Wohneinheiten sollen Zwei- bis Fünfzimmer-Wohnungen in der Größenordnung zwischen fünfzig und 160 Quadratmeter angeboten werden. Beim Angebot habe man auch an Familien mit mehreren Kindern gedacht. Zwei Tiefgaragen werden entstehen, Effizienzstandard 55 werde auf jeden Fall realisiert. Auchter erklärte, dass das Projekt barrierearm mit Aufzug vom Keller bis zum Dachgeschosse geplant sei. „Die Planung entspricht einer zweigeschossigen Bauweise“, fügte Bürgermeister Hofer hinzu

Breite Zustimmung

Man müsse sich auch in Essingen daran gewöhnen, dass mehrgeschossig gebaut werden müsse, erklärte Hans Blank. Man habe in den letzten Jahren viel Bauland verbraucht ohne Einwohner-Zugwinn.

Bei den vier Gebäuden – fünf waren ursprünglich geplant – werde eine gestaffelte Anlage realisiert, die Höhenabwicklung sei also nicht problematisch. Als positiv befand Blank, dass zwei Stellplätze pro Wohnung vorgesehen sind. Stefanie Endig pochte auf die Einhaltung der energetischen Absichtserklärung. Photovoltaik müsse integriert werden, so auch die Forderung von Beate Krannich „Vor allem aber muss auch bezahlbarer Wohnraum angeboten werden“, fügte Endig hinzu. Das sei heute problematisch, weil man dafür Zuschüsse brauche und die Gemeinde könne dies nicht tun, meinte der Bürgermeister. Simone Funk lobte die Nachverdichtung im Randgebiet Auf Antrag von Helmut Borst wurde in den Beschlussantrag aufgenommen, dass vor dem Baubeginn zuerst die Erschließungsstraße im westlichen Bereich zu realisieren ist. Baubeginn könne frühestens im nächsten Jahr sein, so der Bürgermeister. Stefanie Endig enthielt sich beim Beschlussvorschlag der Stimme, sonst herrschte Einstimmigkeit

. Lothar Schell

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