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Roderich Kiesewetter (links) und Dieter Bolten.

Roderich Kiesewetter spricht mit den Museumsmachern über die geplante Ausstellung.

Essingen. Im Frühjahr 2021 hatte der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter den Essinger Dorfmuseumsverein auf ein Sonderprogramm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Förderung landwirtschaftlicher Museen/Heimatmuseen hingewiesen.

Dies stieß beim Verein auf großes Interesse, ist man doch derzeit dabei, einen bisherigen Lagerraum des Museums in ehrenamtlicher Arbeit zu einem Ausstellungsraum umzubauen. Darin sollen etwa 150 Objekte aus Essingen im Zeitfenster Steinzeit bis Mittelalter als Dauerleihgabe des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Dienststelle Rastatt) präsentiert werden. Die dafür erforderlichen Ausstellungskosten wurden mit etwa 20 000 Euro angesetzt, wofür ein Förderungsantrag von 15 000 Euro gestellt worden war.

Kiesewetter erkundigte sich nun bei einem Ortstermin im Museum nach dem aktuellen Stand. Dr. Dieter Bolten, Vorstandsmitglied im Dorfmuseumsverein Essingen, bedankte sich zunächst für die Vermittlung durch den Abgeordneten, verwies aber auf den hohen bürokratischen Aufwand und das langwierige und noch andauernde Verfahren. Kiesewetter will hierzu in Berlin nachhaken, zumal er sich von der geplanten Maßnahme in Essingen begeistert zeigte. „Das wird ein echtes Highlight für Essingen“, lobte Kiesewetter den Verein für die tolle ehrenamtliche Arbeit.

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