Kinderbetreuung: Essingen kann sich glücklich schätzen

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In Essingen gibt es ausreichend Kindergartenplätze. Foto: picture-alliance/dpa
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  Für Zufriedenheit beim Gemeinderat hat die Situation in den fünf Kindergärten gesorgt. Auch für Kinder aus zuziehenden Familien ist ausreichend Platz. 

Essingen

Christa Lohri hat in der Sitzung des Essinger Gemeinderats die Bedarfsplanung 2022/2023 und die perspektivische Entwicklung bei den Kindergärten vorgestellt.

Derzeit zählten Krippe und Kindergärten zusammen 344 Plätze in den insgesamt fünf Kindertageseinrichtungen. Fürs Kindergartenjahr 2022/2023 hätten alle Kinder ein altersentsprechendes Angebot an Kindergarten- und Krippenplätzen erhalten, berichtete Lohri. Auch für zuziehende Familien mit Kindern stünden sowohl im U3- wie auch im Ü3-Bereich ausreichend Plätze zur Verfügung. Wie sich die Geburtenzahlen entwickelten, sei nur schwer abzuschätzen, sagte Bürgermeister Wolfgang Hofer. Lohri betonte, dass die Kindergärten „Sternschnuppe“, „Rappelkiste“, das katholische Kinderhaus „Christophorus“ und der Kindergarten „Am Schlosspark“ gut nachgefragt seien, während es im evangelischen Kindergarten „Sonnenschein“ in Lauterburg noch freie Plätze gebe.

„Es gibt keinen Stress in Essingen“, bilanzierte der Bürgermeister. Ratsmitglied Dr. Dieter Bolten bat darum, mit den freien Trägern ständig im Gespräch zu bleiben. Ein gewisses Überangebot sei nicht zu verkennen. Bolten bat den Bürgermeister darum, im Verwaltungsausschuss kontinuierlich über die Sachlage zu berichten, damit man flexibel handeln könne. Essingen könne sich glücklich schätzen ob des aktuellen Angebots, meinte Simone Funk und fragte: „Haben wir auch ausreichend Personal?“ 

Hauptamtsleiter Michael Gröner antwortete, dass es „keine Unterkapazitäten“ gebe. Gremiumsmitglied Stefanie Endig bat darum, das Thema „Naturnaher Kindergarten“ nicht aus den Augen zu verlieren. Vielleicht könne man einmal ein günstiges Gelände für einen Bauwagen finden, so der Bürgermeister. Das Thema finde in der Tat Zuspruch, aber „in Sachen Kindergärten haben wir in den letzten Jahren sehr viel in Angriff genommen.“ 

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