Landeswasserversorgung investiert 3,1 Millionen Euro

+
Beim Spatenstich von links: Andreas Grundler vom Aalener Architekturbüro Bauwerk-4, Frieder Haakh (technischer LW-Geschäftsführer), Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer und Oliver Simonek (kaufmännischer LW-Geschäftsführer).

Spatenstich zum Neubau der Betriebsstelle Essingen am Rand des Gewerbegebietes „Dauerwang“.

Essingen. Die Betriebsstelle Essingen ist eine von drei Betriebsstellen im rund 800 Kilometer langen Fernleitungsnetz der Landeswasserversorgung (LW). Hier arbeiten 25 spezialisierte Fachkräfte, darunter sechs Wassermeister.

350 Kilometer Leitung

Sie überwachen rund 350 Kilometer Trinkwasserleitungen mit einem Durchmesser von bis zu 1,50 Meter, große Trinkwasserbehälter, Pump- und Schachtbauwerke und die Fernsteuerung der Anlagen. Hinzu kommen Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen.

Die Betriebsstelle Essingen ist zudem Stützpunkt für 13 technische Betriebsführungen von Trinkwasserversorgungsnetzen umliegender Gemeinden. Nach einer Betriebszeit von 55 Jahren wird auf dem Betriebsgelände am Rand des Essinger Gewerbegebietes „Dauerwang“ nun eine neue Rohrlagerhalle gebaut. Zudem wird das Büro- und Werkstattgebäude modernisiert und erweitert.

Aufstockung und Erweiterung

Die Baumaßnahme besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich der Aufstockung und Erweiterung des bestehenden Betriebsgebäudes mit einer Werkstatt und dem Neubau einer Rohrlagerhalle.

Zur Vergrößerung der Büroflächen und zur Schaffung von Sanitär- und Schulungsräumen wird das bestehende Betriebsgebäude ausgebaut. Dabei werden die Flächen im Erdgeschoss umgebaut und die Haustechnik erneuert. Die bestehenden Werkstattflächen werden modernisiert und um einen Bereich für Auszubildende erweitert.

Die neue Rohrlagerhalle ersetzt das bisherige Freiflächenlager. Hier können die Trinkwasserrohre zukünftig unter besseren hygienischen Bedingungen gelagert werden. Zudem sind die Rohre und Armaturen zukünftig besser vor Witterungseinflüssen geschützt.

Baukosten und Zeitplan

Die Baukosten für das Projekt beziffert die Landeswasserversorgung auf rund 3,1 Millionen Euro. Bereits Ende Juli dieses Jahres soll die neue Rohrlagerhalle in Betrieb gehen, im November 2022 dann das neue Bürogebäude.

  • Info über die Landeswasserversorgung (LW)
  • Rund drei Millionen Menschen in Baden-Württemberg und Bayern erhalten ihr Trinkwasser von der Landeswasserversorgung.
  • Es fließt in 250 Städten und Gemeinden – darunter Aalen, Ellwangen, Gmünd, Göppingen, Esslingen, Ludwigsburg, Stuttgart und Ulm – aus den Leitungen, jährlich etwa 100 Millionen Kubikmeter.
  • Das Trinkwasser entstammt den Grundwasservorkommen der Schwäbischen Alb in der Region zwischen Ulm und Heidenheim. Ein Teil des Wassers wird der Donau entnommen und im Wasserwerk Langenau in einem mehrstufigen Verfahren zu Trinkwasser aufbereitet

Zurück zur Übersicht: Essingen

Mehr zum Thema

Kommentare