Lückenschluss im Limesweg

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Die Lücke zwischen Lusthof und Freudenhöfle ist geschlossen. Bis zum Freudenhöfle hatte die Gemeinde Essingen den Weg bereits ausgebaut. Grafik: ca.
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Das Teilstück zwischen Lusthof und Freudenhöfle ist nun ausgebaut. Das Projekt auf Aalener und Essinger Gemarkung hat eine lange Geschichte.

Aalen/Essingen

Die Lücke im Limeswanderweg ist geschlossen. Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Dewangens Ortsvorsteherin Andrea Zeißler und Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer haben das Teilstück am Freitagnachmittag zwischen Lusthof und Freudenhöfle offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Weg verläuft auf den Gemarkungen Aalens und Essingens.

Rentschler sprach von einem "lang gehegten Wunsch, der nun in Erfüllung geht". Die Planung hat das Aalener Tiefbauamt übernommen. Mit dem Ausbau des Wegs wurden gleichzeitig Versorgungsleitungen verlegt: eine Abwasserdruckleitung, eine Wasserleitung und Glasfaserkabel. Der Lückenschluss zwischen Lusthof und Freudenhöfle ist 1,1 Kilometer lang. 450 Meter davon verlaufen auf Gemarkung Essingen. Gekostet hat das Projekt 160 000 Euro. Beide beteiligten Kommunen teilen sich die Kosten. Baustart war im Juli. Der OB dankte auch dem Nabu, der Gelbbauchunken umgesiedelt hat, damit man bauen konnte.

Hofer griff den "lang gehegten Wunsch auf". Er blickte zur ehemaligen Ortsvorsteherin Margit Schmid, die sich auch bereits für den Ausbau der sogenannten Hohen Straße eingesetzt hatte. Anschließend erzählte der Essinger Bürgermeister, wie er vor rund 20 Jahren mit Gemeinderat Helmut Stegmaier, der sich auch im Schwäbischen Albverein engagiert, auf dem Weg unterwegs war und mit seinen Halbschuhen im Schlamm stecken blieb. "Glaubsch mers jetzt?", sei der Kommentar Stegmaiers zum nicht mehr begehbaren Weg gewesen.

Andrea Zeißler hat immer Gummistiefel angezogen, wenn sie über den Weg gewandert ist, erzählt sie. "Wenn ich mim Rädle unterwegs war, hab ich es schieben müssen", fügt sie an. Nun seien alle sehr glücklich über das abgeschlossene Projekt. "Wir werden viel Freude an diesem kleinen Wegstück haben", schloss Zeißler. Bauleiter Albert Schiele dankte den Anwohnern, die Verständnis für die Baustelle und durchrollende Lastwagen gehabt hatten.

4000 Tonnen Schotter hatten transportiert werden müssen. Ein Anwohner hat sein Grundstück für die Firma Leonhard Weiß zur Verfügung gestellt, die dort die Baustelle einrichten konnte. "Ohne Anwohner kann man nichts bewegen", sagte Schiele.

Schneiden gemeinsam das Band durch (erste Reihe von links): Aalens Baubürgermeister Wolfgang Steidle, Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer, Dewangens Ortsvorsteherin Andrea Zeißler. Aalens OB Thilo Rentschler und Bauleiter Albert Schiele.

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