Mehr Sicherheit für Fußgänger in Essingen

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Die Situation für Fußgänger in Essingen wird von Bürgerinnen und Bürgern im Gemeinderat bemängelt.
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Anliegen zum Verkehr und zur Freizeitgestaltung für Jugendliche und der Netzplan stehen im Fokus der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Essingen

Frank Simon, der frühere Leiter und Motor der Jugendbude (Jubu), zeigte sich erfreut, dass die Firma epia „den Jugendtreff auf einen guten und professionellen Weg gebracht hat“. Nach wie vor sei er bereit zum Austausch. Allerdings monierte er, dass vor den Tennisplätzen immer noch kein adäquates Basketballfeld und auch kein Bolzplatz zur Verfügung stehen. Simon bat darum, im Haushalt Finanzmittel einzustellen. Vor ein paar Jahren habe er ein Sponsoring angeboten, das der Gemeinde Geld gespart hätte. Weitere Bitte: Man solle den Skaterplatz in Augenschein nehmen, der Belag sei stark aufgeraut. Bürgermeister Wolfgang Hofer sagte eine Überprüfung zu. Der TÜV habe allerdings keine Mängel angesprochen. Dr. Dieter Bolten setzte sich für Haushaltsmittel ein. Schließlich habe man noch Geld übrig, nachdem man das Jahr 2020 besser aus gedacht abgeschlossen habe.

Verkehr: Moniert wurde von einem Bürger die Situation für Fußgänger. Für die gebe es kein Durchkommen, wenn sie vom Penny-Markt runter zum Bahnhof wollten. Man müsse entweder den Straßenrand benutzen oder sich durch die Baustelle beim Penny-Markt schlängeln. Die Frage galt nach einem provisorischen Weg, bis der neue Fuß- und Radweg fertig ist. Auf der Ostseite mache ein Provisorium keinen Sinn, aber eventuell auf der Westseite, meinte der Bürgermeister. Er werde kurzfristig bei der Baufirma nachhaken. Als Hindernis für Fußgänger wurde auch ein stark abstehender Bordstein zwischen Autohaus Kummich und dem TÜV zitiert. Nicht begehbar, ohne auf der Straße zu laufen und gefährlich, weil dort leider sehr schnell gefahren werde, so der Bürger. Auch Margit Schoffer aus Forst wollte wissen, ob die Durchfahrt Seibold hoch zum „Kellerfeld“ als Einbahnstraße gedacht sei. „Auch mit Gegenverkehr, aber keine Rennstrecke“, antwortete Bürgermeister Hofer. Schoffer erinnerte zum wiederholten Mal an Tempo 30 in Forst. „Wer von den Räten nicht von der Notwendigkeit überzeugt ist, möge einmal den Lärm im Ort genießen“, sagte sie. In Sachen „Überquerungshilfe“ müsse jetzt auch mal geliefert werden. Ältere Leute und Kinder kämen kaum über die Straße. „Wir sind dran“, meinte Hofer.

Netzplan: Lukas Glaser von GEO Data in Westhausen stellte den „Konvergenten Netzplan“ für die Gemeinde Essingen vor. Aktuell werden in Essingen das „Weiße Flecken-Programm“ zum Breitband-Ausbau umgesetzt sowie das „Graue-Flecken-Programm“ (Mobilfunk) beantragt. Aufgrund der Lage sei die Abdeckung in Lauterburg schwierig, erklärte Glaser. Die Maßnahmen sollten Schritt für Schritt weitergeführt werden, erklärte der Bürgermeister. Ziel sei, die bestmögliche Förderquote zu erreichen. Im Mobilfunk liegt die Förderquote bei 90 bis 99 Prozent. ls

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