Neuer Anbau als Vorzeigeprojekt

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Der neue, multifunktionale Gymnastiksaal mit einer Fläche von insgesamt 220 Quadratmeter ist im Anbau an die Schönbrunnenhalle entstanden.
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Die Esssinger Schönbrunnenhalle ist jetzt offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Was der TSV und der Leichtathletik-Club in einer Bauherrengemeinschaft mit der Gemeinde geleistet haben. V

Essingen

Der Anbau an die Schönbrunnenhalle wurde jetzt offiziell eingeweiht. Der TSV Essingen und der Leichtathletik-Club haben in einer Bauherrengemeinschaft mit der Gemeinde ein Vorzeigeprojekt auf den Weg gebracht.

Nicht ganz billig war das Unternehmen freilich, aber was herausgekommen ist, das kann sich sehen lassen. Auch Simone Funk in Vertretung von Bürgermeister Hofer sprach von einer „bombastischen Leistung mit hohem ehrenamtlichen Aufwand“. Mit 1,4 Millionen Euro war das Gemeinschaftsprojekt veranschlagt, das sich wunderbar anschmiegt an die Schönbrunnen-Halle. Viel Lob gab es von den Rednern für die architektonische Planung durch Mathis Tröster aus Rainau.

Die beiden Vereine waren an die Gemeinde herangetreten, um Mehrwert für ihre Mitglieder zu schaffen. Der LAC glänzt seit vielen Jahren bundesweit durch Spitzenleistungen, die Fußballer wollen in dieser Saison in die Oberliga aufsteigen und schielen mittelfristig noch weiter nach oben. Die Bedingungen sind jetzt perfekt in Ergänzung von Sporthalle und den Fußballfeldern.

Ein multifunktionaler Gymnastikraum mit einer Fläche von 220 Quadratmeter ist entstanden, der Fitness-Raum ist hochmodern mit Geräten bestückt. Im „Ostalbbau-Forum“ können auch Empfänge und Pressekonferenzen nach den Fußballspielen stattfinden, und Tanzmädchen der Narrenzünfte können den Raum fürs Training nützen. Ideal, mit Spiegel inklusive. Zwei neue Umkleiden gab's für die Fußballer und das Geschäftszimmer des LAC ist integriert.

„Das ist heute ein Freudentag für uns“, sagen die beiden Vorsitzenden Helmut Präger (TSV) und Rainer Strehle (LAC) unisono. Der Dreierpack in Sachen Planung und Durchführung ist gelungen. Für die Gebäudehülle hat sich die Gemeinde im Haushaltssäckel mächtig ins Zeug gelegt, fürs Innenleben die beiden Vereine. Ganz so nebenbei erwähnt Rainer Strehle, dass insgesamt sage und schreibe 3000 Stunden im Ehrenamt geleistet wurden. LAC und TSV hätten sich in hervorragender Weise vernetzt, betont Helmut Präger.

Bereits seit Februar nutzt der LAC die Räume. Der Verein ist Besitzer des Fitness-Raums und zugleich auch Vermieter.

Auch in der Außenfläche wird sich noch etwas tun. Für spezielles Fitness-Training werden dort auf Tartan Reck- und Barren-Elemente installiert – eine Investition von 40 000 Euro kommt noch einmal hinzu.

„Wir schauen mit dieser Investition in die Zukunft“, betont Helmut Präger beim Empfang im Freien. Immer wieder fällt unter den Gästen das Wort von einer „architektonischen Meisterleistung.“ Simone Funk überbrachte Grüße und Glückwünsche von Bürgermeister Wolfgang Hofer und namens des Gemeinderats. „Was hier entstanden ist, ist auch Mehrwert für unsere Gemeinde“, sagt Simone Funk.

Das ist heute ein Freudentag für uns.“

Helmut Präger, TSV-Vorsitzender
Beeindruckend: der neue Fitnessrau.

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