Neues Gesicht für Ortsmitte

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Das Gebäude in der Kirchgasse ist zum Teil eingestürzt und wird nun abgerissen. Dadurch gibt's Platz für Neues.
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Das Areal rund ums evangelische Gemeindehaus soll neu geordnet werden. Welche Ideen es dafür gibt.

Essingen

Es wird spannend in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag – zumindest für alle, die sich für die bauliche Entwicklung in der Gemeinde interessieren.

Um was geht's? Die Tagesordnungspunkte Nummer 2 und 3 befassen sich mit dem Areal rund um das evangelische Gemeindehaus. Dieses wird für etwa zwei Millionen Euro in der Rathausgasse 21 neu gebaut.

Abbruch oder Neubau?

Wir haben 4000 Quadratmeter zur Verfügung.

Wolfgang Hofer Bürgermeister

Die Gemeinde will das alte Gebäude in der Hauptstraße 1 nutzen. Die Frage: Abbruch oder Neubau? Bürgermeister Wolfgang Hofer könnte sich vorstellen, dort ein Zentrum für Bürgerinnen und Bürger mitten im Ort zu schaffen – "wenn der Gemeinderat das mitträgt", betont er. Das Gebäude zu erhalten wäre eine "super Option". Drumherum könnten weitere Gebäude entstehen. Durch den Abbruch der Häuser Kirchgasse 10/12 gebe es noch mehr Platz zum Gestalten. "Wir haben rund um die Dorfmitte 4000 Quadratmeter zur Verfügung, da können wir städtebaulich etwas Neues machen", sagt der Bürgermeister. Auch die Straßenführung müsse überdacht werden. Denn die Kirchgasse sei nicht mehr zeitgemäß. Gehwege fehlen zum Beispiel.

Eine Neuordnung des Quartiers würde die Ortsmitte "auffrischen", sagt Hofer. "Das ist ein Thema für die kommenden Jahre."

Um das Areal in der Ortsmitte Essingens geht's in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 28. Januar, 18.30 Uhr, in der Remshalle. Die Sitzung ist öffentlich.

Gemeindehaus für zwei Millionen Euro

1974 wurde das evangelische Gemeindehaus in Essingen in der Hauptstraße 1 gebaut.

2021 soll mit dem Neubau des Hauses begonnen werden. Das Gemeindehaus wird in der Rathausgasse 21 errichtet. Insgesamt hat das neue Gebäude 428 Quadratmeter Nutzfläche. Zwei Millionen Euro wird das Bauprojekt nach aktuellem Stand kosten. Davon bezahlt die Landeskirche 30 Prozent, der Kirchenbezirk sieben und die Kommune fünf Prozent. Den Rest muss die evangelische Kirche in Essingen selbst tragen.

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