Parkschule Essingen erhält "Deutschen eTwinning-Preis 2021"

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Ein Deutschlandfunk-Redakteur spricht mit den Schülerinnen und Schülern. Aus dem Gespräche entsteht ein Radiobeitrag, der bei Deutschlandfunk zu hören ist.

Die Schülerinnen und Schüler haben an einem englischsprachigen Projekt teilgenommen. Darum geht's.

Essingen. Die Parkschule Essingen hat den ersten Preis im „Deutschen eTwinning-Preis 2021“ des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz erhalten. Dies teilt die Schulverwaltung mit.

Nach dem deutschen und europäischen „eTwinning-Qualitätssiegel“ wurde das Projekt „Dreams Do Not Have To Wear Masks!“ nun auch mit dem ersten Preis der Altersklasse bis 11 Jahre ausgezeichnet, so die Verwaltung. Englischlehrerin Annette Breitbach-Ziegler führte im Frühjahr, in der Zeit der Schulschließung, das Projekt mit der damaligen Klasse 6a (heute 7a) durch.

Darum geht's: „Träume müssen keine Maske tragen“ – unter diesem Motto haben die Schüler an einem englischsprachigen „eTwinning-Projekt“ teilgenommen, gemeinsam mit Partnern aus der Türkei, Griechenland und Litauen. Im Rahmen des Projekts erkundeten die Schüler ihre von der Pandemie und Masken geprägte Lebenswelt und loteten gemeinsam mit ihren internationalen Partnerschülern aus, wie sich ihre Umgebung bis ins Jahr 2050 weiterentwickeln kann.

Die Preisverleihung fand nun in einer Online-Veranstaltung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz mit allen teilnehmenden Schulen statt.

„Der PAD zeichnet mit diesem Preis jährlich Schulen und Projekte aus für europäisches Engagement, intensive Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler mit Partnerschulen sowie für kreativen Einsatz digitaler Medien“, erklärt die Schulverwaltung.

In ihrer Laudatio zum Projekt der Parkschule verwies Professorin Angelika Speck-Hamdan auf die besondere Situation der Pandemie: „Basierend auf den deklarierten Schlüsselkompetenzen der Europäischen Union, entwickelten die beteiligten Lehrpersonen ein schlüssiges Konzept zur Stärkung der Resilienz und der zivilgesellschaftlichen Verantwortung in diesen schwierigen Zeiten. Sie verbanden digitale und sprachliche Herausforderungen mit psychologischer Aufarbeitung. Dank eines sehr klaren und systematischen Plans konnten die Klassen intensiv zusammenarbeiten. Sie stellten sich und ihr Land einander gegenseitig vor und probierten von den Partnern selbst kreierte Spiele aus.“

Sandra Boser, Staatssekretärin im Kultusministerium, gratulierte mit den Worten: „Sie haben diese Herausforderungen an der Parkschule angenommen und entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Schülerinnen und Schüler einen Weg gefunden, Bildungsangebote in digitaler Form zu nutzen.“

Was ist „eTwinning“? Das eTwinning-Programm ist eine Initiative der Europäischen Kommission, das Schulen aus Europa über das Internet miteinander vernetzt. Registrierte Lehrkräfte können mit dem „eTwinning-Programm“ Partnerschaften mit Schulen im Ausland aufbauen und gemeinsame pädagogische Projekte entwickeln.230 000 Schulen nehmen laut Internetauftritt der Aktion an dem Projekt teil, 132 000 Projekte wurden demnach bisher realisiert.

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