Statt Brache attraktive Wohnungen

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Der Spatenstich auf dem „Hirsch“-Areal an der Tauchenweiler Straße ist der Auftakt für 24 neue Wohnungen in Essingen. Im Bild ( v.l.): Prokurist Helmut Borst, die beiden Geschäftsführer der Essinger Wohnungsbau Lars Fischer und Horst Enßlin, Bü
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Dem Ende der „Ära Hirsch“ in der Tauchenweiler Straße folgt das Bauprojekt der Essinger Wohnbau mit 24 Wohnungen auf einer Fläche von 2500 Quadratmeter.

Essingen

Eitel Sonnenschein in der Tauchenweiler Straße in Essingen an diesem Donnerstag – nicht nur Dank Petrus. Auf dem Programm steht ein Spatenstich. Auf dem „Hirsch“-Areal mit einer Fläche von 2500 Quadratmeter entwickelt die Essinger Wohnungsbau 24 Wohnungen.

„Heute ist die Freude doppelt groß“, sagt Bürgermeister Wolfgang Hofer dann beim Spatenstich. Zum einen, dass die Essinger Wohnbau für neuen Wohnraum sorge, der in Essingen dringend benötigt werde. Zum anderen, weil ein Brachgelände im Herzen von Essingen und umgeben von schöner Natur sinnvoll und zukunftsgerecht genutzt werde.

Der Rohbau auf geschichtsträchtigem Grund in Verantwortung des Bauunternehmens Eisele ist bereits im Gange. Für den Abbruch hatte Prokurist Helmut Borst verantwortlich gezeichnet. Viel Lob gibt es jetzt fürs Bauprojekt von den zahlreich erschienenen Nachbarn.

Das Projekt „Hirsch“ umfasst vier kleine Mehrfamilienhäuser mit fünf bis acht Wohnungen je Haus. Geschäftsführer Lars Fischer spricht bei der Begrüßung von „einem mustergültigen Genehmigungsprozess.“ Alle Nachbarn hätten dem Bauvorhaben einvernehmlich zugestimmt und die Baugenehmigung wurde im Juni 2021 erteilt. Die Bauzeit wird zwei Jahre betragen, der Bezug der Wohnungen ist für Ende 2023 avisiert. Fast alle am Bau beteiligten Firmen kommen aus der Region.

Lars Fischer geht auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit ein. Bei den „Effizienzhäusern 55 EE“ erhalte jeder Wohnungskäufer von der KfW-Bank einen Zuschuss in Höhe von 26 250 Euro aufgrund der energiesparenden Bauweise mit erneuerbaren Energien. Die Wärmedämmung der Fassade erfolge durch umweltfreundliche Materialien anstelle von Kunststoffdämmung, die Fassadenverkleidung werde teilweise in Echtholz ausgeführt. Dem Konzept für E-Mobilität werde in der Tiefgarage mit E-Ladestationen für annähernd alle Tiefgaragenstellplätze möglich. „Ein Bauprojekt mitten in der Natur unterhalb der Oberburg“, fasst Lars Fischer zusammen. „Auf Du und Du mit der Natur“, ergänzt Geschäftsführer Horst Enßlin. Bürgermeister Wolfgang Hofer spricht von einem „großen Zugewinn für die Gemeinde.“

Nette Geste am Rande: Auch die Nachbarn waren anschließend zum „Spatenstich-Schmaus“ in die „Rose“ eingeladen.

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