„Swingsalabim“mit Marina & The Kats

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Finger schnippen, Füße wippen: Die Gruppe serviert in Essingen Jazz und Swing.
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Ein musikalischer Wirbel auf dem Parkett: Das Quartett begeistert in der Schlossscheune.

Essingen. Man kann den Verantwortlichen der Kulturinitiative herzlich gratulieren. Was sie mit der „Kleinsten Combo der Welt“ aus dem Hut gezaubert haben, war ein Volltreffer.

Im Mittelpunkt steht die Grazerin Marina Zettl als Sängerin, die mit ihrer fulminanten Stimme Punktlandungen im Minutentakt schafft. Mal tiefgängig-einschmeichelnd, dann leidenschaftlich und mit einem Durchhaltevermögen, das Swing und Jazz vom Feinsten bietet. Dass sie dann noch eine blendende Schlagzeugerin ist, macht die Sache perfekt. Die Gitarristen und Schlagzeuger komplettieren die Combo und bilden eine Harmonie, die sich zu einer überragenden Einheit formiert. Die Besucher dürfen im ersten Konzertteil reinschnuppern in die Kompositionen der Songwriterin aus vergangenen Jahren aus den Alben „Small“ und „Wild“, im zweiten Teil geht die Post so richtig ab mit „Swingsalabim“.Und dies alles mit einer spielerischen Leichtigkeit, Nostalgie, Vintage und Retro-Sound am Puls der Zeit. Keine Gegensätze bei dieser super-starken Combo, die sich als Meister im „jazzy swing“ versteht.

Das Publikum geht begeistert mit, Fingerschnippen, Füße wippen. Kein Wunder – nach 18 Monaten Konzert-Entzug.

Marina & The Kats sind vom ersten Song an mittendrin. Die Akkorde auf dem Schlagzeug gleichen einem Feuerwerk. Schwindelerregende Tempi werden serviert und die Stimme der „wilden Nudel Marina“ ist ein Genuss. Das Accelerando der vier Protagonisten kennt kaum Grenzen.

Rundum: Heiße Grooves, traumtanzende Melodien, fetzige Gitarren, treibendes „Beserl-Schlagzeug“ und die hinreißende Stimme der charmanten Marina mit ihren perlenden Scatsoli – ein kollektiv gelungener Konzertabend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Lothar Schell

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