Tempolimit: Anträge werden geprüft

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Die Geschwindigkeit in der Essinger Ortsdurchfahrt soll begrenzt werden, das hat der Gemeinderat beschlossen. Nun prüft das Landratsamt den Antrag.
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Wann und ob die Geschwindigkeit in den Ortsdurchfahrten gedrosselt wird, ist noch unklar.

Essingen. Die Geschwindigkeit in Essingens Ortsdurchfahrt soll begrenzt werden. Vom Kreisel Blümle bis zum Schlosspark soll künftig Tempo 40 gelten, vom Schlosspark bis zum Ortsausgang Richtung Lauterburg Tempo 30. Für die Lauterburger Ortsdurchfahrt soll durchgehend 40 gelten, in Forst 30. Das beschloss der Gemeinderat im Februar.

Denn Bürgerinnen und Bürger beschwerten sich immer wieder über den Verkehrslärm oder die mangelnde Sicherheit auf den Gehwegen – Tempolimits sollen Abhilfe schaffen. Selbst anordnen kann die Verwaltung diese nicht. Dazu muss sie einen Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde stellen.

Wann könnte die Geschwindigkeit in den Orten tatsächlich gedrosselt werden? Die SchwäPo hat sich bei Susanne Dietterle, Sprecherin des Landratsamts, erkundigt.

Frau Dietterle, sind die Anträge für die Temporeduzierung in Essingen, Forst und Lauterburg eingegangen?

Susanne Dietterle: Ja, sie sind vor Kurzem bei der Straßenverkehrsbehörde zusammen mit dem Lärmgutachten eingegangen. Wir standen und stehen mit der Gemeinde in Kontakt.

Und wie geht es nun weiter?

Die Anträge auf Geschwindigkeitsreduzierung werden in der Folge nun vom Landratsamt zunächst auf Vollständigkeit geprüft und eine erste Bewertung wird vorgenommen. Dann sind die Unterlagen zur Vorbereitung einer Entscheidung zusammenzustellen und mit den beteiligten Stellen zuvor abzustimmen. Es erfolgt eine verkehrsrechtliche Bewertung der jeweiligen Verkehrssituationen, zum Teil auch noch mit Ortsterminen und Dauermessungen. Zudem wird noch eine Genehmigung des Regierungspräsidiums benötigt.

Und wann kann mit einer Entscheidung gerechnet werden?

Gegenwärtig ist der Zeitraum für die Prüfung und Bewertung der Anträge nicht kalkulierbar. maro

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