Thomas Kuhn bleibt Bürgermeister in Bartholomä

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Thomas Kuhn nimmt die Glückwünsche zum Wahlsieg entgegen. Für Ehefrau Caroline gibt's einen Blumenstrauß.
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Der 53-jährige Amtsinhaber erhält 86,8 Prozent der Stimmen und geht somit in seine dritte Amtszeit.

Bartholomä.Gegen 18.30 Uhr griff Rudi Grimmbacher zum Mikrofon und gab das offizielle Ergebnis der Bürgermeisterwahl bekannt. Zu dieser Zeit hatten sich bereits einige Besucher im Garten des Rathauses eingefunden und warteten gespannt auf die Verkündung der Zahlen. Diese sprachen eine deutliche Sprache, denn Amtsinhaber Thomas Kuhn kann mit viel Rückenwind in seine dritte Amtsperiode starten.

Die Wahlbeteiligung lag in dem 2020-Seelen-Dorf am Sonntag bei 41,6 Prozent. Von allen abgegebenen Stimmen erhielt der 53-jährige Thomas Kuhn als Amtsinhaber 86,8 Prozent. „Das entspricht 627 Stimmen“, rechnete Wahlleiter Rudi Grimmbacher vor. Mit 59 Stimmen landete Gegenkandidat Samuel Speitelsbach weit abgeschlagen bei 8,2 Prozent. Der Diplomingenieur für Technologie-Management hatte am Wahltag den Weg von Ravenstein nach Bartholomä nicht aufgenommen.

Insgesamt 420 Bürgerinnen und Bürger gaben ihre Stimmen per Briefwahl ab. Zudem gab’s insgesamt 61 ungültige Stimmen und fünf Prozent entfielen auf „Sonstige“. Hier gab es unter anderem auch eine Stimme für Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Blumen für die Ehefrau

Wahlleiter Rudi Grimmbacher gratulierte Thomas Kuhn und wünschte: „Wir hoffen, dass Sie wie gewohnt damit weitermachen, die Gemeinde nach vorne zu bringen.“ An Kuhns Gattin Caroline gerichtet stellte er fest: „Der Frontmann allein macht‘s nicht.“ Und übergab ihr einen Blumenstrauß verbunden mit den Worten: „Unterstützen Sie ihren Gatten bitte weiterhin.“

Der wiedergewählte Thomas Kuhn bedankte sich anschließend fürs Vertrauen und stellte erfreut fest: „Das ist ein starker Rückhalt.“ Mit Blick auf seine Frau bat er um „Nachsicht“, dass er auch die kommenden acht Jahre von Amts wegen nicht so oft zuhause sein werde. Zudem hielt er seinen drei Töchtern und seinen Eltern sowie seinen Schwestern, die sich ebenfalls vor dem Rathaus eingefunden hatten, dankende Worte bereit: „Danke für eure Unterstützung.“

Thomas Kuhn betonte, dass man nicht allein eine Gemeinde weiterentwickeln könne. Er beschrieb die „sehr gute Zusammenarbeit“ mit den Gemeinderäten und dem Verwaltungspersonal. Auch die 22 Vereine sowie die Gewerbetreibenden vergaß er nicht aufzuzählen. „Wir haben ein starkes Ehrenamt und starke Dienstleister am Ort“, sagte Kuhn und stellte unumwunden fest: „Ich bin heute ganz besonders glücklich.“

Unter den Gratulanten befanden sich auch Bürgermeisterkollegen aus der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein. Mögglingen, Böbingen und Heuchlingen waren vertreten. Peter Lang aus Heuchlingen ergriff für diese stellvertretend das Wort: „Thomas, wir arbeiten gern mit dir zusammen. Bleib so, wie du bist.“

Eigentlich wäre dies der Part von Heubachs Bürgermeister Frederick Brütting gewesen, doch dieser meldete sich per Handy, da er auf der B 29 im Stau stand. „Und somit liegt auch das Geschenk bei ihm im Auto“, bedauerte Lang, dass er dem Wahlsieger gezwungenermaßen mit leeren Händen gratulieren musste. Doch dies tat der guten Stimmung vor dem Rathaus in Bartholomä keinen Abbruch, wo sich auch der CDU-Landtagsabgeordnete Tim Bückner unter die Gäste und Gratulanten gemischt hatte. Anja Jantschik

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