Wunsch: Zone 30, Radweg und Blitzer

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  Welche Anliegen Essingens Bürger zur Sprache bringen. 

Essingen.  Die Stimme aus dem Ortsteil Forst ist kontinuierlich Margit Schoffer. Auch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats brachte sie die Anliegen der Forster vor: den Radweg Rauental, die 30 km-Zone Richtung Aalen, den gewünschten Blitzer in Forst, aber auch das Thema Fußgängerüberquerung und in Bezug auf den Spielplatz im Baugebiet „Kellerfeld“ bat sie aus Sicherheitsgründen  um eine Einzäunung wegen der sehr schnell vorbeifahrenden Autos.

In Bezug auf den Radweg artikulierte Bürgermeister Wolfgang Hofer einen gewissen Optimismus, da man bei den Grundstücksverhandlungen gut vorangekommen sei. „Einen Großteil werden wir wohl bekommen“, fügte er hinzu.

Eine 30 km-Zone sei von der Verkehrsschau abgelehnt worden. „Ich werde auf jeden Fall dranbleiben“, versicherte Schoffer. Ein Vertreter der Verwaltung erklärte, dass der Blitzer in Forst keine Priorisierung erhalten habe. Die Verkehrsschau werde sich aber wohl noch einmal mit dem Thema befassen.

Die Querungshilfe, so Hofer weiter, werde eingemessen. Wann diese realisiert werde, liege am weiteren Fortgang von Grundstücksverhandlungen. Die Forderung nach einem Zaun beim Spielplatz im „Kellerfeld“ nannte der Bürgermeister „die wohl einzige Lösung.“

Lärmschutz B 29 mitdenken

Karl-Hermann Marcik erinnerte an den Lärmschutz südlich der B 29, den Anrainer mittels einer Unterschriftenliste gefordert hätten. Zum künftigen Baugebiet „Saukopf“ erklärte er, dass hier wegen zu hohen Lärms keine reine Wohnbebauung möglich sei. Bürgermeister Hofer verwies in punkto Lärmschutz auf den Bebauungsplan entlang der B 29 inklusive Lärmgutachten. Fürs Baugebiet „Saukopf“ sei ein vier Meter hoher Lärmschutzwall geplant. Derzeit stelle sich noch ein Eigentümer quer. Man brauche das neue Baugebiet „Saukopf“ dringend, da derzeit in Essingen bei Bauplätzen tabula rasa Stand der Dinge sei. Mit dem Thema „Lärmschutz“ werde sich der Gemeinderat in den nächsten Monaten konkret befassen.

Radlader und Traktor für Bauhof

Grünes Licht gab es für die Beschaffung eines Radladers für den Bauhof. Den Zuschlag erhielt die Firma Eberle-Hald aus Rainau-Goldshöfe zum Preis von 107 134 Euro inklusive Zubehör. Ferner wurde die Ersatzbeschaffung eines Rasentraktors von der Firma Bopp aus Böbingen zum Preis von 37 042 Euro beschlossen. ⋌Lothar Schell

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