Das Jahr beginnt lautstark

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Die Böllerschützen begrüßen nach dem Gottesdienst das neue Jahr mit Böllerschüssen.

Der Neujahrsempfang in Kösingen behandelt die großen und kleinen Themen aus den Coronajahren und 2023.

Neresheim-Kösingen. Neues Jahr – neu gesteckte Aufgaben und Ziele in Kösingen und Hohlenstein. Beim Neujahrsempfang wurde auf Geschafftes zurückgeblickt und künftige Vorhaben angesprochen. Zurück blickten die Gäste auf die Freibad-Wiedereröffnung, das Baugebiet Taläcker und auch den Fahrradweg nach Kösingen. Vorfreude herrscht zeitgleich in Hohlen-stein: 100 Jahre Kapelle und 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr.

Nach zweijähriger Coronapause lud die Kirchengemeinde am Neujahrsmorgen ins Pfarrhaus zum sehr gut besuchten Neujahrsempfang ein. Vorausgegangen war der Gottesdienst in St. Sola Kirche mit Pfarrer Klaus Wolfmaier. Danach böllerten die Böllerschützen des örtlichen Schützenvereins Hubertus unter Kommando des 1. Schützenmeisters Markus Grubauer 2023 gekonnt an, was seit mehr als 20 Jahren Tradition ist.

Robert Knaus, Kirchengemeinderatsvorsitzender erinnerte an 2020 mit den Kirchengemeinderatswahlen. Das Kösinger Krippenspiel fand 2020 und 2021 anstatt in der Kirche auf dem Anwesen von Gustav Kohler statt. Höhepunkte im vergangenen Jahre waren unter anderem die Prozessionen an Christi Himmelfahrt und Fronleichnam. Der Höhepunkt im neuen Jahr werden zwei runde Geburtstag: Am 8. und 9. Juli wird der 150. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr und der 100. Geburtstag der Kapelle Hohlenstein gefeiert. Den Festgottesdienst zelebriert Weihbischof Thomas Maria Renz. Für die gute Zusammenarbeit dankte Knaus allen, die die Kirchengemeinde unterstützen, darunter die Musiker des Heimatvereins Kösingen und die Frauen vom Krippenspielteam.

„Der Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 veränderte die Welt und macht sich in verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens bemerkbar, wie gestiegene Energiekosten“, so stellvertretende Ortsvorsteher Dino Kunick.

Herausragend war der 16. Juni: Wiedereröffnung des Freibades nach dreijähriger Pause, das für 2,4 Millionen Euro saniert wurde. Glücklicherweise fand man einen neuen Bäderbetriebsleiter mit Johannes Hauber, seine Stellvertreterin Mareike Göke und Personal für den Freibadbetrieb. Künftige Aufgaben: attraktive, interessante Freibad-Aktionen und umstellen der Freibad-Gasheizung auf eine regenerative Heizanlage. Kunick dankte der stets einsatzbereiten Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG Kösingen.

„Der Fahrradweg von Neresheim nach Kösingen ist inzwischen im Kreiswegeplan des Ostalbkreises enthalten“, ergänzte er. Im Baugebiet „Taläcker“ entstehen auf circa 1,4 Hektar etwa 14 Bauplätze zwischen 500 und 1.000 Quadratmetern. Interessenten sollen sich bei der Stadtverwaltung melden. Der Bebauungsplan geht nun in die Anhörungsrunde an verschiedene Ämter und Behörden. Der Ortschaftsrat befürwortet Tiny-Häuser, die gut in das Wochenendhausgebiet Rotenberg passen würden. Gespräche werden mit der Stadtverwaltung aufgenommen. Kunick betonte: „Wir, der Kösinger Ortschaftsrat und die Stadtverwaltung Neresheim stehen hinter der Inobhutnahmestelle für Kinder und Jugendliche in Kösingen, die seit 1. Januar 2023 in Betrieb ist“.

Pfarrer Klaus Wolfmaier umriss die Personalsituation in der Seelsorgeeinheit Neresheim und bedauerte, dass Pater Tomy voraussichtlich im Februar 2023 die Seelsorgeeinheit verlässt. „Wir hoffen, einen neuen Pfarrvikar zu bekommen“, ergänzte er. Sein Dank galt allen Institutionen, Vereinen und Personen, die die Kirchengemeinde unterstützen.

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