Das will Neresheim im kommenden Jahr anpacken

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Die Härtsfeldschule muss saniert werden und soll einen Erweiterungsbau erhalten. Das ist ein wichtiges Projekt, das, wie der Neresheimer Schultes Thomas Häfele in seiner Haushaltsrede sagte, im kommenden Jahr angegangen werden soll.
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Welche Projekte Bürgermeister Thomas Häfele 2023 in der Härtsfeld-Kommune angehen will.

Neresheim. Wichtigster Tagesordnungspunkt im Neresheimer Gemeinderat ist an diesem Montagabend die Rede von Bürgermeister Thomas Häfele. Er bringt den Haushalt 2023 ein. Das Neresheimer Stadtoberhaupt nennt die vier wichtigsten Projekte für die kommenden Jahre: drei Fahrzeuge für die Feuerwehr, Räume für 90 fehlende Kinderbetreuungsplätze, die Sanierung der Härtsfeldschule inklusive eines Anbaus mit weiteren Klassenzimmern sowie den Ausbau des schnellen Internets. „Diese vier Projekte sind Pflichtaufgaben, kein Luxus, und werden die Haushaltsjahre 2023 bis 2026 finanziell wie personell dominieren und prägen“, sagte Häfele.

Häfele redet Tacheles

Das Stadtoberhaupt übte aber auch Kritik an der Landes- wie auch an der Bundesregierung. „Man muss an dieser Stelle klar sagen: Das Subsidiaritätsprinzip hat irgendwann auch mal ein Ende“, so der Bürgermeister. Ob Coronabekämpfung, ob Flüchtlingswelle, Breitbandausbau die Kommunen seien zwischenzeitlich für alles zuständig. Jetzt dürften sie auch noch die Energiewende stemmen, die die Politik verschlafen habe. Dabei seien die kommunalen Pflichtaufgaben nicht weniger geworden und wegen immer höheren Standards kaum noch zu leisten. Dies bilde auch der Neresheimer Haushalt eindrucksvoll ab.

Neben den vier Großprojekten steht noch eine weitere Investition im Haushalt. Das Elchinger Baugebiet „Großkuchener Weg Nord III“. „Unser größter Teilort benötigt dringend Bauplätze. Daher haben wir trotz der derzeit schwierigen Situation die Erschließung in den Haushalt 2023 aufgenommen, dies aber kostenneutral“, so der Schultes. Das bedeute, das Baugebiet werde man im Jahr 2023 mit Gesamtkosten von 3 Millionen Euro nur dann angehen, wenn sichergestellt sei, dass der größte Teil der Bauplätze auch 2023 verkauft werden könne und die dringend benötigten finanziellen Mittel wieder an die Stadt zurückfließen.

Die Eckpunkte des Haushalts

Das Gesamtvolumen beläuft sich auf  40 Millionen Euro; 22 Millionen Euro ordentliche Aufwendungen und 18 Millionen Euro Investitionen.

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