Der letzte Wunsch

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Spende des DRK Ohmenheim für den Glücksexpress

DRK Ohmenheim unterstützt den Glücks-Express mit 500 Euro.

Neresheim-Ohmenheim. Der Glücks-Express des DRK Aalen hilft, schwerstkranken Menschen, einen letzten, oft langgehegten Wunsch zu erfüllen. Der Glücks-Express fährt seine Kunden zu einem Ziel ihrer Wahl. Dieses Projekt unterstützt die Ohmenheimer DRK-Gruppe mit einer Spende von 500 Euro.

Bei der Spendenübergabe im Ohmenheimer Feuerwehrgerätehaus berichtete Klaus-Dieter Sterzik, Leiter Rot-Kreuz Dienste vom Kreisverband Aalen über den „Glücks-Express“. Er hat mit DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner auf der Messe „Zivil Protect“ in Bozen/Südtirol den „Wünschewagen“ des „Weißen Kreuzes“ gesehen. Beide Männer ließ dieses Projekt nicht mehr los; auch sie wollten für den Aalener Kreisverband etwas Ähnliches ins Leben rufen.

„Auch in unserem Umkreis gibt es viel Leid und endlich klappt die Spendenübergabe“, sagte Ohmenheims DRK-Gruppenleiter Robert Brenner. Bei einem Gespräch mit „KD“ (Klaus-Dieter Sterzik) noch vor der Coronapandemie erfuhr Brenner vom „Glücks-Express“ und war sofort begeistert. Er erzählte seinen Vorstandsmitgliedern davon und sie waren ebenso Feuer und Flamme.

Klaus-Dieter Sterzik berichtete: „Von der Idee bis zur Verwirklichung des „Glücks-Express“ vergingen etwa anderthalb Jahre. Ihn gibt es seit 2018 und hat bisher fast 25 Fahrten absolviert. Die Ziele waren: Nordsee, Allgäu, München, Neubrandenburg, ins Westfalenstadion des BVB nach Dortmund oder zum Familientreffen in die Bundesgartenschau nach Heilbronn.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen silbernen Mercedes Sprinter mit grünem Kleeblatt, der ganz und gar nicht wie ein Krankenwagen aussieht. Der luftgefederte „Glücks-Express“ bietet dem Kunden und Fahrer den größtmöglichen Komfort wie integriertes Navi und Assistenzsysteme, Monitore, voll klimatisiert, Standheizung und ein auf Luftkissen schwebender Tragetisch, ein Soundsystem und vieles mehr. Die medizinischen Geräte sind sicher hinter Klappen verstaut. Die Firma Binz aus Illmenau wirkte bei der individuellen Innenausstattung mit.

Komplett spendenbasiert

Das spendenfinanzierte Fahrzeug samt Innenausstattung kostete 156.000 Euro. Die Fahrzeugfolgekosten trägt der Kreisverband. Ehrenamtlich sind die Fahrer und Betreuer des „Glücks-Express“ unterwegs, der mit der Führerscheinklasse C1 oder der alten Führerscheinklasse 3 gefahren werden kann. Vor einer Ausfahrt für einen Schwerstkranken gibt es Einiges zu berücksichtigten und organisieren. Spenden für den „Glücks-Express“ kommen zu 100 Prozent den Transporten zu Gute.

„Eine tolle Sache ist der „Glücks-Express“ und dass die Ohmenheimer DRK-Gruppe dafür spendet“, freute sich Neresheims DRK-Ortsvereinsvorsitzender Günther Traub.

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