Baugebiet „Sandgrube III“ soll schnell entstehen

Großes Interesse und Diskussion bei der Bürgerfragestunde in Dorfmerkingen.

Neresheim-Dorfmerkingen. Erneut wurde in der Bürgerfragestunde über die angedachte Verkehrsführung in der „Sandgrube III“ diskutiert. Alle Beteiligten sich einig, sie wollen die schnelle Realisierung der „Sandgrube III“ ohne Verzögerungen. Zudem drehte sich die Sitzung um die Anmeldungen für den Haushaltsplan 2022.

Stellvertretender Ortsvorsteher Gerhard Hügler leitete in Vertretung für Ortsvorsteher Joachim Schicketanz die Sitzung, die unter Coronabedingungen in der Turnhalle stattfand. Knapp 20 Bürgerinnen und Bürger kamen, was an der Bürgerfragestunde lag, in der die zukünftige Verkehrsführung in der „Sandgrube III“ thematisiert wurde.

In Dorfmerkingen soll ein neues Baugebiet, die „Sandgrube III“ erschlossen werden. Aber die hier geplante Verkehrsführung sorgt für Unmut unter den Anwohnern der bestehenden angrenzenden Baugebiete und Wohnsiedlungen.

Verzögerungen verhindern

Martin Schill aus Dorfmerkingen sorgt sich, dass die Diskussionen um die beabsichtigte Verkehrsführung in der „Sandgrube III“ zu Verzögerungen bei der Verwirklichung dieses Baugebiets führen könnten. Er fragte, ob die Wege-/Straßenführung zwingend im Bebauungsplan eingeplant werden müssen oder ausgegliedert werden können. Bürgermeister Thomas Häfele erklärte, die Verkehrsführung sei unabhängig vom Bebauungsplan zu sehen und werde separat geregelt. „Mein Ziel, das der Verwaltung und des Gemeinderates ist, dass es hier keinen Zeitverzug geben soll. Im Spätherbst 2021 soll der Bebauungsplan abgeschlossen und im Frühjahr 2022 mit der Erschließung begonnen werden“, so das Stadtoberhaupt.

Anwohner Philipp Miehlich betonte, man wolle das Baugebiet nicht verzögern, sondern die sinnvollste Lösung für die Verkehrsführung finden. Die Bürger/Anwohner seien offen für einen Dialog.

Gerhard Hügler hob hervor, dass auch der Ortschaftsrat keine Verzögerung des Baugebiets möchte. Jeder könne sich an der öffentlichen Bürgerbeteiligung mit Anregungen/Bedenken schriftlich oder zur Niederschrift an die Stadtverwaltung innerhalb der festgelegten Frist beteiligen. „Gespräche mit der Bevölkerung müssen stattfinden; man müsse deren Anregungen/Vorschläge abwarten“, so Hügler. Er schlug eine Infoveranstaltung eigens zur „Sandgrube III“ vor.

Weitere Dorfmerkinger Bürger wünschen sich verkehrsberuhigende Maßnahmen in der „Sandgrube III“ und im „Langen Weg“. Diese Vorschläge sowie eine angeregte Anbindung aus der „Sandgrube I/II/“ ins Dorf werden aufgenommen, sicherte Hügler zu.

Tempo 30 für die Schmidgasse

Die Schmiedgasse habe ein hohes Verkehrsaufkommen durch viele Autos, Lkws und Busse, beklagte ein Anwohner. Auch würde sie als Abkürzung zur Ortsdurchfahrt genutzt. Er hoffe auf verkehrsberuhigende Lösungen. Hügler sagte, dass das Problem bekannt sei. Tempo 30 sei genehmigt worden.

Bürgermeister Häfele versprach, die von einem örtlichen Bürger angeregte Temporeduzierung in der Ortsdurchfahrt Dorfmerkingen auf Tempo 30 km/h während der Umleitung über Dorfmerkingen wegen der Belagssanierung der B 466 in Neresheim beim Kreis anzusprechen.

Gerhard Hügler sprach erneut die Anschaffung der Geschwindigkeitsmessanlage zum dauerhaften Verbleib in Weilermerkingen an. Er meinte, für deren Anschaffung könnten eventuell Mittel aus dem Ausgleichsfonds für die Windräder bei Weilermerkingen eingesetzt werden.

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