Bauplätze und bessere Infrastruktur

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Rund 100 Interessierte kamen zur Einwohnerversammlung in die Turnhalle Dorfmerkingen.
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Bürgerversammlung Was in Dorfmerkingen für 2022 auf der Agenda steht und worauf sich die Einwohner sichtlich freuen dürfen, denn Applaus gab es am Ende obendrein.

Neresheim-Dorfmerkingen

Neresheims Bürgermeister Thomas Häfele freute sich. Endlich konnte wieder eine Bürgerversammlung durchgeführt werden. In der Turnhalle von Dorfmerkingen erneuerte er sein Versprechen, zu versuchen, einmal im Jahr eine Einwohnerversammlung abzuhalten.

Nach der Begrüßung durch Dorfmerkingens Ortsvorsteher Joachim Schicketanz gab Häfele seine Prioritäten bekannt. Das Wichtigste ist für Ihn, Baugebiete in den Teilorten zu schaffen. „2022 ist Dorfmerkingen dran,“ verkündete das Stadtoberhaupt. Denn nur so könne eine Gesellschaft weiterhin existieren. Dann ging es an das, weshalb sich die 100 Besucher in die Turnhalle begeben hatten. Was ist in Dorfmerkingen geplant?

Andreas Walter erläuterte als Planer, was in der Sandgrube III vorgesehen ist. 20 Bauplätze in einer Größe zwischen 550 und 790 Quadratmeter sollen hier entstehen. Ebenso ist eine verdichtete Wohnform geplant. „Vielleicht werden das Generationenhäuser,“ überlegte Walter laut. 40 Prozent der Fläche darf in dem allgemeinen Wohngebiet überbaut werden.

Häfele erklärte, dass es zu Verzögerungen gekommen sei, da festgestellt wurde, dass für das Baugebiet Sandgrube II keine Genehmigung für das Abwasser vorhanden gewesen sei. So mussten 20 Jahre aufgearbeitet werden, was zu einer Verzögerung um vier Monate führte. Nach den Sommerferien soll die Ausschreibung für die Erschließung erfolgen, damit im November 2022 damit begonnen werden könne. Ab Sommer 2023, so rechnet die Stadtverwaltung kann dann gebaut werden. Der Zuschlag für die Bauplätze werde nach Wartezeit vergeben. Die Vergaberichtlinien sollen endgültig durch den Gemeinderat in der nächsten Sitzung beschlossen werden. Wer ein Grundstück erwirbt, der muss innerhalb zwei Jahren bauen und auch selbst beziehen.

Die Versorgung mit Mobilfunk lässt in Dorfmerkingen zu Wünschen übrig. Nun hat sich die Stadt und die Telekom auf einen Standort für einen Sendemasten geeinigt. Dieser soll nördlich der Rösner-Arena aufgestellt werden. Die Telekom wird hier ein D1-Netz installieren, aber auch andere Anbieter können den 25 Meter hohen Masten dann nützen.

Kämmerin Sandra Schiele berichtete über das Programm, um die weißen Flecken bei der Internetversorgung in den Teilorten zu verbessern. 6,4 Millionen sind hierfür bis 2024 vorgesehen. 90 Prozent davon werden durch Bund und Land gefördert. Bei den grauen Flecken werden bis 2025 14 Millionen Euro fällig, auch hier ist eine 90-prozentige Förderung zu erwarten., Dann wird jedes Haus in Dorfmerkingen einen Glasfaseranschluss, bis ins Haus, haben.

Applaus erntete Häfele, als er verkündete, dass die Straße zwischen Dorfmerkingen und Riffingen auf 2,8 Kilometer komplett saniert wird. 600 000 Euro hat der Landkreis dafür eingeplant. Die Stadt möchte die Gelegenheit nutzen und dabei einen Gehweg installieren.

2022 ist Dorfmerkingen dran.“

Thomas Häfele, Bürgermeister Neresheim
Nach zwei Jahren konnte Neresheims Bürgermeister Thomas Häfele wieder zahlreiche Einwohner von Dorfmerkingen bei der Einwohnerversammlung begrüssen.
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Mit INteresse verfolgten die Zuhörer die Ausführungen von Planer Andreas Walter zum Baugebiet Sandgrube III

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