Der Zukunftsplan: Hoffnung

Der diesjährige Tag stand besonders unter den Eindrücken aus der Ukraine. Wie Kinder und Frauen in Dorfmerkingen den Aktionstag gestalteten.

Neresheim-Dorfmerkingen

Weltweit fand der Weltgebetstag für Frauen statt und in Dorfmerkingen boten Frauen für die gesamte Seelsorgeeinheit Neresheim dieses Jahr erneut zusätzlich einen Weltgebetstag für Kinder an.

Frauen aus England, Wales und Nordirland haben die Texte und Ideen für den diesjährigen Weltgebetstag mit Worten aus dem Bibeltext Jeremia 29 unter dem Titel „Zukunftsplan Hoffnung“ zusammengestellt. Das Titelbild öffnet den Blick auf eine Zukunft, die Frieden und Hoffnung verheißt: das Tor ist geöffnet, die Ketten sind gesprengt, Friedenslilie und Friedenstaube weisen uns unter dem Regenbogen den Weg. Die britischen Inseln haben aufgrund ihrer Geschichte eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Vielfalt in ihrem Land.

Und plötzlich bekommt dieses Thema aufgrund des Krieges in der Ukraine eine ganz neue brisante Betrachtung, und die Themen Frieden, Freiheit und Hoffnung bekommen eine andere Dimension. Auch hier müssen Menschen aus ihrer Heimat in fremde Länder fliehen und hoffen auf die Zukunft.

Im ersten Teil des Weltgebetstages haben die Kinder eine Landesvorstellung durch Bilder und Texte über England, Wales und Nordirland erhalten. Sowohl über geschichtliches als auch über das Leben heute in diesen Ländern. Danach hörten sie einen Bibeltext von Jeremia. Der Prophet lebte zu einer Zeit, als in Israel Krieg herrschte, Menschen gefangen genommen wurden und in einem fremden Land leben mussten.

Diese Menschen waren sehr unglücklich. Gott gab Jeremia den Auftrag, einen Brief an sein Volk zu schreiben und den Menschen zu sagen, dass er Pläne des Friedens, der Zukunft und Hoffnung für sie habe, es aber einige Zeit dauern würde, bis diese Zukunftspläne Wirklichkeit werden würden.

Die Geschichte wurde gestalterisch durch Tücher und Symbole dargestellt. Die Kinder trugen die Fürbitten vor und es wurde gemeinsam gesungen und gebetet.

Am Abend fand dann auch in Dorfmerkingen in der Pfarrkirche St. Mauritius und Georg der Weltgebetstag für Frauen statt, der gut besucht war. Es wurden „Hoffnungslichter“ angezündet und in den Fürbitten für Werte, Menschenrechte, Liebe und Lebensumstände gebetet, die in unserem Leben oft als selbstverständlich angesehen werden. Aus aktuellem Anlass des Kriegs in der Ukraine wurde auch ein Friedensgebet gesprochen.

Auch wenn es manchmal schwierig ist, an Gottes Gegenwart zu glauben im alltäglichen Leben mit der Pandemie, den Kriegen, der Zerstörung und den Naturkatastrophen auf der ganzen Welt, so zeigten sich die Veranstalter zuversichtlich: Gott ist da, er verlässt uns nicht und begleitet uns auf all unseren Wegen. Er hat auch für uns einen „Zukunftsplan: Hoffnung!“.

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