Peppige Schrift für Schule und Kita

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Maibäume stehen fast in allen Dörfern und Orten; vielerorts gibt es auch Maibaumfeiern am 30. April und/oder am 1. Mai. In Dorfmerkingen gibt es derzeit keine Maibaumfeier. Das Bild zeigt den Maibaum in Dorfmerkingen, der auf dem örtlichen Marktplatz steht.

Womit sich der Ortschaftsrat Dorfmerkingen befasst und was bei der Fassade des Gemeinbedarfsgebäudes wichtig ist.

Neresheim-Dorfmerkingen. Das Gemeinbedarfsgebäude in Dorfmerkingen vereint Grundschule, Kindergarten, Vereine und Ortschaftsverwaltung unter einem Dach. In der jüngsten Sitzung des Dorfmerkinger Ortschaftsrates berieten die Räte über dessen Fassadengestaltung und den Unterstand für den Schulhof. Ein weiteres Thema war, ob Tempo 30 in allen Nebenstraßen der Ortschaft eingeführt werden soll; hier gingen die Meinungen auseinander.

Maibaumfeier: In den meisten Neresheimer Teilorten finden zum 1. Mai  Maibaumfeiern statt; in Dorfmerkingen gibt es keine. So beklagte ein Dorfmerkinger in der Bürgerfragestunde, dass es im Ort ein „Trauerspiel“ hinsichtlich einer Maibaumfeier sei. Zwar gebe es einen Maibaum, aber keine Maibaumfeier. Vielleicht könne eine Maifeier wieder veranstaltet werden. Einbezogen werden sollen die Kinder von Kindergarten und Grundschule sowie die Elternbeiräte beider Einrichtungen.

„Ein guter Ansatz“, lobte Ortsvorsteher Joachim Schicketanz. Er fügte hinzu, alle sollen sich Gedanken machen, was möglich wäre. Die Vereine, so der Ortsvorsteher, sollen ins Boot geholt werden. Nun habe man ein Jahr „Vorlauf“, um eine Lösung für eine Maibaumfeier zu finden.

Fassade: Ortsvorsteher Schicketanz zeigte die Entwürfe zu den Schriftzügen und Fassadengestaltung für das Gemeinbedarfsgebäude von Stadtbaumeisterin Eva-Maria Ramsperger. Die Ortschaftsräte möchten einen bunten, “peppigen” Schriftzug für Grundschule und Kindergarten; ähnlich dem früheren. Sie fanden es gut, dass das Dorfmerkinger Wappen auch zu sehen sein soll.

Die Beschlussfassung wurde vertagt. Der Ortsvorsteher wird sich bei Stadtbaumeisterin Ramsperger erkundigen, wie der Schriftzug Grundschule/Kindergarten fröhlicher gestaltet werden kann.

Unterstand Schulhof: Vor dem Umbau des Grundschulgebäudes gab es eine überdachte Pausenhalle, die entfiel, als diese Fläche in das neue Gemeinbedarfsgebäude integriert wurde. Nun soll ein Unterstand für den Schulhof aufgestellt werden, der in der Sitzung anhand eines Plans vorgestellt wurde. Er soll als Warteraum für Kinder bis zur Öffnung der Schule dienen und ist außerdem bei schlechtem Wetter oder bei Sonnenschein nutzbar. Vorgesehene Maße und Details: Größe 8 Meter x 2,80 Meter; Höhe drei Meter, drei „Fenster“ und ein Flachdach mit geringer Dachneigung. Die Stützen sind aus Stahl und die Vertäfelung aus Holz; zu einer Seite hin ist er offen und hier gibt eine „Eckbank“. Der Unterstand hat zudem einen abschließbaren Raum für die Lagerung von Gerätschaften.


Das Material, aus dem die „Fenster“ sein werden, will der Ortsvorsteher noch abklären. Die Räte regten an, dass es zwischen dem Fundament und dem Unterstand an sich keinen Abstand geben soll, damit es nicht zieht; bisher sind 5 cm vorgesehen. Dem vorgestellten Unterstand gab das Gremium einstimmig grünes Licht.

Tempo 30: In Dorfmerkingen gilt bereits in etlichen Straßen Tempo 30. Um Diskussionen im Dorf zu vermeiden, stand jetzt zur Diskussion, in allen Nebenstraßen der Ortschaft Tempo 30 einzuführen. Die Räte waren sich uneinig. Die Entscheidung wurde vertagt.

Ab dem Ortsschild Dossingen von Ohmenheim kommend gilt Tempo 30. Ein Ortschaftsrat regte an, dieses Dossinger Ortsschild  weiter in Richtung Ohmenheim zu versetzen. Hier soll vermehrt „geblitzt“ werden. Ortsvorsteher Schicketanz will hierzu bei der Verkehrsschau nachhaken; ebenso, ob Tempo 30 in den Nebenstraßen möglich ist.


Mitfahrerbänkle: Einstimmig beschlossen die Ortschaftsräte das „Mitfahrerbänkle“ auf der grünen Insel bei der Abzweigung Weiherweg aufzustellen.


Baugesuche: Dem Bebauungsplan in Weilermerkingen zum Neubau einen Wohnhauses mit Nebenräumen und ein bis zwei Mehrzweckhallen hat der Gemeinderat bereits seine Zustimmung gegeben, unter der Voraussetzung, dass nicht störendes Gewerbe ausgeübt wird. Jetzt erteilte auch das Dorfmerkinger Gremium dem Baugesuch einstimmig das Einvernehmen.

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