Was, wenn Bäume zu groß werden?

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Ein Blick auf Dorfmerkingen. Archivfoto: hag

Muntere Diskussion über Festlegung der Strauch- und Baumpflegemaßnahmen auf öffentlichen Flächen in Dorfmerkingen im Winter 2021/2022.

Neresheim-Dorfmerkingen

Grünflächen und Bäume bereichern Städte und Dörfer, so auch in Dorfmerkingen. Doch wenn die Grünflächen und Bäume „aus dem Ruder laufen“, zu groß, nicht richtig, oder gar nicht gepflegt werden und dann Straßen und Gehwege beschädigen, müssen Maßnahmen ergriffen werden. Im Mittelpunkt der jüngsten Dorfmerkinger Ortschaftsratssitzung standen die Diskussion und Festlegung der Strauch- und Baumpflegemaßnahmen auf öffentlichen Flächen im Winter 2021/2022.

Unter Beachtung der Coronaregeln tagte das Dorfmerkinger Gremium unter Vorsitz von Ortsvorsteher Joachim Schicketanz in der Turnhalle.

In den Dorfmerkinger Baugebieten, „Sandgrube I und II“ sind die einst kleinen Bäume auf den städtischen Flächen zu mittlerweile großen, stattlichen Bäumen herangewachsen. Teilweise heben Baumwurzeln den Straßenbelag/Gehweg an, was eine Gefahrenquelle darstellt. Ortsvorsteher Schicketanz erklärte: „In den damaligen Grundstückskaufverträgen wurde festgehalten, dass für die Pflege dieser Bäume die Grundstückseigentümer zuständig sind. Bei heutigen Pflanzungen werden eher langsam wachsende und klein bleibende, schlanke Bäume bevorzugt“.

Die Ortschaftsräte diskutierten, wie und in welcher Form eine Bauverjüngung durchgeführt werden kann. Als Lösungsansätze wurden erörtert: ob nur jeder zweite bis dritte große Baum in der „Sandgrube I und II“ oder alle zu groß gewordenen Bäume entfernt werden sollen. An ihrer Stelle sollen langsam wachsende, klein bleibende Bäume gesetzt werden.

In der künftigen Baugebietserweiterung „Sandgrube III“ gibt es Pflanzgebote zu beachten; die Bäume müssen innerhalb der Grundstücksgrenze gepflanzt werden. Somit sind für deren Pflege die Grundstückseigentümer verantwortlich.

Das Gremium fasste den Beschluss, dass die Entscheidung über die Bäume in der „Sandgrube I und II“ der Stadtverwaltung/dem Stadtgärtner übertragen wird.

Weiter wurde beschlossen: Die Bäume auf dem Marktplatz sollen stehenbleiben. Der Stadtgärtner soll sich eine Eibe auf dem Dorfmerkinger Friedhof anschauen, die einen Grabstein anhebt. Ausgelichtet werden sollen zwei Ahornbäume am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof.

Zur Kenntnisnahme für die Ortschaftsräte gab der Ortsvorsteher zwei Bauvorhaben bekannt: Die Bauvoranfrage zum Neubau eines weiteren Wohnhauses auf einem eigenen Grundstück sowie das Baugesuch zum Bebauen des letzten freien Grundstücks in der „Sandgrube II“.

Dem Bebauungsplan „Sandgrube III“ hat der Neresheimer Gemeinderat einstimmig zugestimmt, informierte der Ortsvorsteher.

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