Ebnater Räte signalisieren Skepsis

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Die Ortsumfahrung Ebnat ist Teil eines geplanten Albaufstiegs von Unterkochen zur A 7.
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In Ebnat stößt OB Brüttings Idee zu einer erneuten Debatte für eine Albaufstiegstrasse auf Zurückhaltung.

Aalen-Ebnat. Nach den Unterkochener Ortschaftsräten haben sich am Mittwochabend die Ebnater Ortschaftsräte mit dem Albaufstieg von der B 19 zur Autobahn A 7 befasst. Während die Unterkochener einstimmig den neuen von OB Frederick Brütting initiierten öffentlichen Diskussionsprozess zur Trassenfindung befürworteten, signalisierten die Ebnater nun Skepsis und Zurückhaltung.

Das Aalener Stadtoberhaupt warb wiederholt für ein positives Votum. Es gehe darum, in Richtung Bund vor Ort Einigkeit zu demonstrieren und damit ein Signal zu setzen. Man brauche eine schnelle Lösung. Brütting forderte die Ortschaftsräte auf, sich in den Prozess einzubringen und Ideen und Vorschläge zu machen.

Eine machbare neue Lösung sieht Manfred Traub nach eigenem Bekunden nicht. „Wir haben Beschlüsse gefasst“, betonte der Ortsvorsteher mit Hinweis auf den Kreisverkehr in Unterkochen. Die verschiedenen Trassierungen für einen Albaufstieg habe man in der Vergangenheit intensiv diskutiert. Er könne nicht erkennen, wo eine alternative Trasse zu realisieren sei. „Das Schlimmste wäre es, wenn es keine Baumaßnahme gibt und man dann alles so belässt, wie es aktuell ist“, mahnte der Ortsvorsteher. Nachdem Uwe Grieser und Andreas Niess dafür plädierten, dass sich der Ortschaftsrat enthält, blieb am Ende das Votum auch aus.Ulrike Schneider

Die Ortsumfahrung Ebnat ist Teil eines geplanten Albaufstiegs von Unterkochen zur A 7.

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