Einstimmig für Gewerbepark Aalen-Ebnat/A7

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In Sachen Nordumfahrung geht es voran. Diese soll bis zum November 2021 fertiggestellt werden.

Stadtplanungsamt zum Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes.

Aalen-Ebnat. Startschuss erfolgt: Nördlich der neuen Ortsumfahrung von Ebnat sollen in den nächsten Jahren auf rund 17 ha hochwertige Gewerbeflächen entstehen. Das Gebiet soll über die L1076 aus erschlossen werden und eine "standortangemessene städtebauliche Entwicklung" ermöglichen.

"Der Stadt Aalen stehen nahezu keine gewerblichen Flächen mehr zur Verfügung. Die Schaffung von Bauland für Gewerbeansiedlung hat daher höchste Priorität. Die Ausweisung von Flächen insbesondere im Ortsteil Ebnat hat aufgrund der Lage und der Anbindung an die A7 strategische Vorteile", beginnen Sabine Rieger und René Hoffmann vom Stadtplanungsamt der Stadt Aalen ihren Vortrag zur Information der Ebnater Räte über den am Nordrand von Ebnat angedachten Gewerbepark "Aalen-Ebnat/A7".

Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes

Das heißt Startschuss für das Projekt, aber über Details und einzelne Planungselemente zu reden ist es noch viel zu früh. Einzig die Lage des Objektes ist klar. Trotzdem gaben die Ebnater Räte den Planern natürlich Anregungen und Statements mit auf den Weg. Aussagen dazu aus der Sitzung:

René Hoffmann vom Stadtplanungsamt sagte: "Das Objekt ist perfekt eingebunden und gut geeignet. Unser Ziel ist eine hochwertige Gestaltung. Gegenüber liegt ja dann die neue Ebnater Landschaftsgestaltung. Das wird ein sehr harmonisches Bild geben und wir werden den Wirtschaftsstandort Aalen stärken. Die Anbindung wird über die L1076 erfolgen. Es soll zügig gehen, aber wir haben noch keinen Zeithorizont. Artenschutzproblematik wird es nicht groß geben. Wahrscheinlich wird uns die Feldlerche beschäftigen wie bei der Nordumfahrung. Auch die Entwässerung könnte ein Thema werden. Aber das wird ja jetzt alles im Laufe der Zeit geklärt." Stefan Spiller dazu "Wir müssen für die Ebnater sprechen und darauf schauen, dass es nicht zu viel wird in Ebnat."

Uwe Grieser fügte an: "Wir müssen die kostbaren Flächen für gute und viele Arbeitsplätze nutzen. Insgesamt ist es aber der beste Weg für uns, dort die Industrie anzusiedeln."

Der neue Standort sei ideal. "Aber es ist wichtig, dass das Industriegebiet nicht zu den anderen Flächen noch dazu kommt. Die Landwirtschaft muss hier ihren Beitrag leisten und es wird viel Abstimmungsarbeit notwendig sein", so Viktor Schill dazu.

Baufortschritt Nordumfahrung

"Laut Baufirma soll die Nordumgehung Ebnat bis zum 9. Dezember 2021 komplett fertiggestellt sein. Auf der Baustelle wird sehr fortschrittlich und unter anderem mit Drohnenmessung gearbeitet. Das läuft sehr gut dort", so Ortsvorsteher Manfred Traub. Pragmatische Lösungen gibt's auch: Ortschaftsrat Manfred Klopfer, Kommandant der Feuerwehrabteilung Ebnat/Waldhausen, regte eine Funksteuerung der kommenden Ampelanlage am Knotenpunkt Ebnat-Ost im Alarmfalle vom Feuerwehrhaus aus an. Dann hätten die Einsatzfahrzeuge in Zukunft ohne Gefährdung freie Fahrt.

Eine Anregung gab es noch zur kommenden Ampelanlage: "Wenn ich angesprochen werde, weiß kaum jemand, dass die Ortsumfahrung eine Bundesstraße wird. Das müsste man unbedingt einmal öffentlich sagen. Der Verkehr soll hier fließen, was mit einer gesteuerten Ampelanlage sehr gut funktioniert. Es gibt Menschen die sich auskennen und so etwas planen", so Stefan Spiller.

"Das Thema Ampel oder Kreisverkehr ist für mich eigentlich völlig irrelevant. Wenn wir nach der Baugenehmigung angefangen hätten, umzuplanen, hätten wir auf Jahre hinaus den Baubeginn verzögert", so Ortsvorsteher Traub.

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