Erster Gottesdienst in neuen Räumen

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Architekt Elmar Weber erklärt wie das Farbkonzept zustande kam.
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Wie die Ebnater ihr neues Kirchengemeindezentrum feiern und was in den 14 Monaten Bauzeit alles modernisiert worden ist.

Aalen-Ebnat

Nach 14 Monaten Bauzeit konnte nun das neue Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Mariä Unbefleckte Empfängnis eröffnet werden. Nach dem Gottesdienst begrüßte zunächst die stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Monika Gentner, die Gäste. Anschließend zeigte Architekt Elmar Weber auf, wie und was sich im Gemeindezentrum getan hat. Er berichtete aus der Chronik des Pfarrhauses und des Stadels, um zu verstehen, warum das Gebäude ist, wie es ist.

Wer den Saal betritt sieht sofort, wie lichtdurchflutet die neu gestalten Räume sich darstellen. Im Saal ist noch immer ein Teil der alten Orgel und auch die Kirchenuhr zu finden. Die freigelegte Deckenkonstruktion gibt dem Raum Weite. Die Beleuchtung ist hell und mit LED ausgerüstet in Ringform modern gehalten. Weber erzählt, wie das neue Farbkonzept zu Stande kam. Es wurden bei der Renovierung des Pfarrhauses die Farbe von den Türen genommen. Immer wieder kam eine neue Farbe heraus, bis zum Schluss ein Grünton herauskam. Diese Farbe wurde durch die Architekten übernommen. Die gesamten Arbeiten wurden von Hand ausgeführt. Insgesamt waren 23 Handwerksbetriebe im Einsatz, dazu sechs Planungsbüros .

Zwei neue Gruppenräume, die zu einem Raum vergrößert werden können, sind nun für verschiedene Gruppen vorhanden. Für den Kirchenchor wurde ein Raum unterm Dach mit einer Außen Feuertreppe ausgerüstet und auch schalltechnisch saniert.

„Wir wollten eine Zurückführung auf die Kompaktheit schaffen,“ erklärt Elmar Weber. Der Einbau einer moderne Umluftheizung, sowie die Ausrüstung mit Internet wurde ebenfalls vorgenommen. Gefundene Wandmalerei wurden nicht restauriert, sondern in ihrem jetzigen Zustand konserviert.

Aus der Bibliothek im Pfarrhaus sind nun Büro und Besprechungszimmer geworden. Das Dach, durch das es hereinregnete, wurde denkmalgerecht saniert. Insgesamt hat die Sanierung 2,7 Millionen Euro gekostet. 1,5 Millionen kamen über Förderungen herein. Der größte Batzen hierbei trägt die Diözese Stuttgart-Rottenburg. Außerdem wurden 6500 Euro an Spenden gesammelt. Dazu kommt die große Anzahl an Eigenleistungen durch die Gemeinde.

Architekt Elmar Weber und Bauleiter Werner Stolz überreichten zum Abschluss an Monika Gentner eine gebackene 245 für die Jahre die das Pfarrhaus alt ist. Danach führten sie die Interessierten durch die neuen Räumlichkeiten.

Nun soll als nächstes Projekt die Renovierung der Kirche in Angriff genommen werden.

Bauleiter Werner Stolz zeigt den interessierten Besuchern die Räumlichkeiten
Anstatt eines Schlüssels gab es eine gebackene 245. v.l. Bauleiter Werner Stolz, Architekt Elmar Weber und die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates Monika Gentner

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