Orchester freut sich auf neue Projekte

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Die Vorstände des Mandolinen- und Gitarrenorchesters Ebnat, Martina Hoffer-Milewzik (links) und Karl Knoblauch (rechts), gratulieren Yvonne Leidenberger (Mitte). Sie wurde geehrt für 25 Jahre im Dienste der Zupfmusik.

Mandolinen- und Gitarrenorchester Ebnat ist nach der Corona-Pause motiviert.

Aalen-Ebnat. Beim Mandolinen- und Gitarrenorchester Ebnat überwiegen die Zuversicht auf realisierbare Projekte und Aktivitäten sowie die Begeisterung am gemeinsamen Musizieren. Der Vorsitzende Karl Knoblauch begrüßte die Spieler und anwesenden Gäste zur Hauptversammlung des Mandolinen- und Gitarrenorchesters Ebnat in der Schillerschule in Aalen-Ebnat.

Der Verein und Corona: Die Corona-Pandemie stellte auch für das Orchester einen massiven Bruch dar. Geplante Auftritte konnten nicht stattfinden und machten Planungen schwierig, so dass man sich nun freue, unter aktuell geltenden Bestimmungen wieder regelmäßig proben zu können, um somit die Spielfertigkeit auf dem bereits erlangten Niveau halten zu können.

Höhepunkte: Schriftführerin Elisabeth Güntner fasste die vergangenen beiden Jahre zusammen, wobei zu den Höhepunkten die gemeinsamen Konzerte mit den befreundeten Orchestern aus Wasseralfingen und Schwäbisch Gmünd in den jeweiligen Heimatorten zählten.

Finanzielle Situation: Dank der Corona-Soforthilfe durch den Bund Deutscher Zupfmusiker ist es möglich, dass der Verein auch ohne Einnahmen im Jahr 2020 beruhigt in die Zukunft gehen könne. Kassierer Benedikt Vetter gab einen ausführlichen Bericht über die Ein- und Ausgaben der beiden Vereinsjahre.

Stimmung sei gut: Als Vertreter der Vereine stellte Manfred Traub fest, dass die Stimmung im Orchester hervorragend ist. Er findet, dass man musikalische Gemeinschaften und gemeinsame Konzerte pflegen sollte, damit die Vereine auch regional unterwegs sind – vor allem, da die Zupfmusik doch nicht so populär sei.

Ehrungen: Umso erfreulicher die sich anschließenden Ehrungen. Waltraud Schweizer und Ulrich Eckardt erhielten eine Urkunde für für zehnjährige aktive Mitgliedschaft als Dank und Anerkennung. In Würdigung und dankbarer Anerkennung für 25-jähriges Wirken im Dienste der Zupfmusik verlieh der Bund Deutscher Zupfmusiker Yvonne Leidenberger die Ehrennadel in Silber.

Blick in die Zukunft: Dirigent Ulrich Eckardt stellte in seinem Schlusswort fest, wie überrascht er war, dass selbst nach den beiden längeren, corona-bedingten Pausen, doch noch so viel Können vorhanden sei und auch in den letzten Proben bereits viel erreicht werden konnte. Die Motivation sei überwältigend und unabhängig von sich bietenden Auftrittsmöglichkeiten in nächster Zeit könne man bestens darauf aufbauen. Ihm ist wichtig, dass die Musik wieder aus dem Probenraum herausgeht. Er bedankte sich für Fleiß und regen Probenbesuch und freue sich, wieder eine schöne Zukunft mit dem Verein zu gestalten.

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