Schneemann wird zum Schneedrache

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Insgesamt vier Meter ist der Schneedrache hoch, der Siegfried Hüglers Garten in Ebnat bewacht.
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Siegfried Hügler zeigt, was man aus Schnee alles machen kann. In diesem Winter steht bei ihm ein vier Meter hoher Schneedrache in seinem Garten. Mit diesem Kunstwerk möchte er andere inspirieren.

Aalen-Ebnat

Geplant war ein einfacher Schneemann, nun steht in Siegfried Hüglers Garten ein vier Meter hoher Schneedrache mit dem Namen "Snowart against Pandemie". "Der Schnee ist ideal dafür, sich auch in Corona-Zeiten coronakonform zu betätigen", sagt Hügler.

Schon lange hat Hügler großes Interesse an handwerklichen Tätigkeiten wie Tonen oder Basteln. Bereits vor zwei Jahren habe er in seinem Garten eine große Schneefrau gebaut, erzählt er. "Das hat mich wohl unterbewusst dazu inspiriert, noch größer und differenzierter zu bauen", sagt er weiter.

Als im Neuen Jahr der erste Schnee fiel, hat er daher sofort geplant, einen Schneemann zu bauen. "Bei uns sind etwa zehn Zentimeter Schnee gefallen", erzählt er. Als der Schneemann fertig war, war noch so viel Schnee übrig, dass er einfach weitere Schneekugeln an den Schneemann gepresst hat. "Irgendwann hatte ich dann den ersten großen Turm fertig", sagt er.

Fast täglich schliff er an seiner Skulptur. Doch die Natur nahm ihren Lauf und so geschah es, dass sich das Laub aus seinem Garten in der Schneefigur verfing. "Deshalb musste ich die Figur regelmäßig mit neuem Schnee ummanteln", sagt er. Als es in der gleichen Woche erneut geschneit hatte, machte er sich sofort wieder an die Figur und ließ sie weiter wachsen. Mit dem frischen Schnee "habe ich dann an der anderen Seite weitergebaut", erzählt er. Das Ergebnis ist ein vier Meter hoher Schneedrache. "Diese große Skulptur hat so viel Schnee verbraucht, dass unser Garten um sie herum kaum mehr weiß war", schmunzelt er. Mit dem Namen "Snowart against Pandemie" wolle er auch andere inspirieren, in der Corona-Zeit sinnvoll kreativ zu sein.

Das Schneebauen tut gut, so kann man sich coronakonform auch ein bisschen beschäftigen.

Siegfried Hügler Hobby-Skulpturenbauer

Viel Zeit ist nötig

Insgesamt knapp acht Stunden habe er jeweils für eine Seite gebraucht", sagt er. Von 9 bis 16 Uhr habe er regelmäßig an der Skulptur gearbeitet, bis es dunkel wurde. "So lange wie an einem normalen Arbeitstag", schmunzelt er. Warum er die Zeit hatte? Normalerweise arbeitet Hügler in der IT-Abteilung der Firma Traub. Diese aber habe aufgrund der aktuellen Lage Betriebsurlaub verordnet. "Das Schneebauen tut gut, so kann man sich coronakonform auch ein bisschen beschäftigen", stellt Hügler fest.

"Naja, meine Lebensgefährtin hat mir auch etwas geholfen", lächelt er schließlich.

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Normalerweise arbeitet Siegfried Hügler als Itler bei der Firma Traub. Doch in seiner Freizeit ist er gerne kreativ.

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