Trasse: Das sagen die Ebnater Räte

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Diskussion um die Sperrung der Waldhäuser Steige. Vorschlag für Votum für einen Bürgerentscheid.

Aalen-Ebnat. Die ruhige, teilweise fast ein wenig heitere Diskussion zum Thema "Radwegeverbindung aufs Härtsfeld" mit Sachverhalt Sperrung der K 3291, der Waldhäuser Steige, am Donnerstagabend in der Ebnater Jurahalle kann auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden: "Nach so langer Zeit muss jetzt endlich der Gemeinderat der Stadt Aalen entscheiden, was Sache ist." Darin sind sich OB Thilo Rentschler, Ortsvorsteher Manfred Traub, sein Vize Uwe Grieser und alle Räte einig. Vor allem auch, weil selbst die versuchsweise Öffnung der Schätteretrasse für die Radler relativ sang- und klanglos im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik untergegangen sei.

"Damit sich in Richtung Entscheidungsfindung des großen Aalener Gremiums endlich was tut", schlägt Uwe Grieser "einen Volksentscheid für die Freigabe der Schätteretrasse und des Tunnels" vor, um "endlich Ruhe in die Sache zu bekommen". Einzige Möglichkeit dafür laut OB Rentschler: ein Fußweg mit Freigabe für Radfahrer. In gleichem Atemzug wies der OB auch auf "die einfachere und schneller Möglichkeit einer Verkehrsschau" hin. Diese könne auch eine Freigabe der Trasse empfehlen und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen.

Einig waren sich alle im Raum abschließend auch, dass ein letztendlich vom Gemeinderat getroffener Entschluss dann auch für alle bindend sein sollte. Zuvor hatte der OB sich für eine "freie Abstimmung ohne Fraktionszwang" im Gemeinderat ausgesprochen.

Die Abstimmung: Mit 12:1 Stimmen entscheidet sich der Ortschaftsrat Ebnat gegen die Sperrung der Waldhäuser Steige und für einen Bürgerentscheid "Öffnung von Schätteretrasse und Tunnel für Radfahrer".

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