Ukraine-Hilfe von Ebnater Vereinen

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Aalen-Ebnat

Bei der Ebnater Ortschaftsratssitzung ging es unter anderem um die Ukraine-Hilfe. Der Musikverein Ebnat plant für Sonntag, 27. März ein Benefizkonzert.

Uwe Grieser von der CDU würdigte die „hervorragende Aktion des SV Ebnat.“ Nun gebe es einen Aufruf des Musikvereins, auch mit der Anfrage, wie sich die Ortschaftsverwaltung und der Ortschaftsrat daran beteiligen könnten. Christian Schunke, erster Vorsitzender des Musikvereins, berichtete in der Sitzung über die Hintergründe.Vom Landesmusikverband sei der Aufruf gekommen, dass sich alle Musikvereine am 25. März an einem Benefizkonzert zugunsten der Ukraine-Hilfe beteiligen sollten. Der Vorstand des hiesigen Musikvereins habe beschlossen, dass einsolches Konzert am Sonntag, 27. März am Kriegerdenkmal vor der Kirche stattfinden werde. Schunke will weitere Vereine wegen einer Beteiligung ansprechen, unter anderem auch den Kirchenchor und den Liederkranz. „Die Sache ist im Fluss“, so Schunke. Vorstellen könne er sich auch, dass ein Vertreter der Ortschaftsverwaltung ein paar Worte spreche - in Gedenken an die Opfer, an Hinterbliebene und Flüchtlinge. Einhellig wurde diese Aktion vom Ortschaftsrat begrüßt.

Im Zuge der Ukraine-Hilfe wollte Uwe Grieser wissen, inwieweit es  für eventuell in Ebnat ankommende Ukraine-Flüchtlinge Wohnungen zur Verfügung gestellt werdenkönnen. Man habe in Ebnat keine städtischen Wohnungen – der Aufruf gehe an Privatpersonen, die ihr Herz weit öffnen sollten.


Was sonst noch wichtig war:

Rathaus: Ortsvorsteher Manfred Traub gab einen Bericht über die derzeit laufende Sanierung des Rathauses. Viele elektrische Leitungen müssten erneuert werden. Am Sonntag, 27. März sollen die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein.

VfR Aalen: Patrick Schubert ließ ein Ärgernis vom Stapel, das auch viele andere Ortschaften beklagen. Immer wenn der VfR Aalen in Ebnat trainiert habe, seien Sachbeschädigungen zu beklagen und entsprechende Aufkleber auf Schildern festzustellen. „Wann bekommt dieser Verein das endlich in den Griff“, so Ortsvorsteher Traub.

Verkehrte Sitzbank: Von einem „Sitzbänkle“ in der Bürgerstraße, das umgekehrt aufgebaut sei und auch noch neben der Hundetoilette stehe, wusste Stefan Spiller zu berichten. „Die Abläufe Richtung Aalener Rathaus seien mitunter nicht zufriedenstellend“, meinte Ortsvorsteher Traub. Eine Sitzbank in der Ortsmitte wäre wohl besser gewesen.

Bebauung: Alexander Röck erkundigte sich nach der Planung für die künftige Bebauung auf dem „Alten Sportplatz.“ Der Ortsvorsteher berichtete von Gesprächen mit dem Baudezernat und vertagte das Thema auf die nicht-öffentliche Sitzung.

Schneefangzaun: Matthias Beyrle verwies darauf, dass der Schneefangzaun zwischen der Ebnater- und der Niesitzer-Straße nur zur Hälfte gesetzt worden sei. Vor der gefährlichen Kurvensituation höre er auf. Nicht wenige Autos seien jüngst angesichts der Schneeverwehungen im Graben gelandet. Ortsvorsteher Traub will dies an die Straßenmeisterei weiterleiten.

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