Elchingen beschäftigt sich mit dem Haushaltsplan

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Der bisher offene Eingangsbereich soll komplett verglast werden und zum Betreuungsraum für die Ganztagesschule werden.

Schule bekommt neue Räume für Ganztagsschule und das Feuerwehrhaus wird saniert.

Neresheim–Elchingen. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ortschaftsrat mit seinen Mittelanforderungen zum Haushaltsplan der Gesamtstadt 2023 beschäftigt. Dies war nötig geworden, weil das für die Genehmigung zuständige Landratsamt eine Überarbeitung der eingereichten Unterlagen anforderte und die Kämmerei diese im September einreichen muss.

Haushaltsplan: Dazu war aufgrund der Dringlichkeit eine Sitzung in den Ferien durch Ortsvorsteher Nikolaus Rupp einberufen worden. Insgesamt 34 Positionen hatte die Kämmerei aufgeführt, über deren Dringlichkeit der OR beschließen musste, einige davon sind allerdings auch schon. Der OR möchte beispielsweise, um weitere Bauplätze erschließen zu können, auf Grunderwerb durch die Stadt im Gebiet „Krautgarten“ dringen, und dafür 50 000 Euro für 2023 bereitstellen. Die Stadt sieht das erst für 2024 vor. Am Feuerwehrgerätehaus sollen so schnell wie möglich schadhafte Stellen am Putz ausgebessert werden, bevor größere Schäden entstehen. Dafür sind bereits 28 000 Euro im Haushalt 2023 eingestellt.

Der bisher offene Eingangsbereich der Schule soll verglast werden. So soll bis spätestens 2025, wenn die Einrichtung einer Ganztagesschule zur Pflicht wird, Raum für Pausen- und Hausaufgabenbetreuung entstehen. Die erste Schätzung von 200 000 Euro wird laut Stadtbauamt nicht ausreichen. 40 000 Euro sind für 2023 im Plan angesetzt. Der OR möchte auch, dass 2023 der Schulhof saniert wird und sieht da eine Synergie, wenn das Gewerbegebiet erweitert wird, da die gleiche Baufirma beide Arbeiten erledigen könnte.

Teile der Turnhalle müssen saniert, außerdem eine Behinderten-Toilette eingebaut werden. Der OR möchte, dass 2023 die Dachsanierung am Geräteraum und eventuell weitere der insgesamt fünf Gewerke angegangen werden.

Straßen- und Kanalsanierungen: Der Kanal zur Hindenburgstraße soll laut Landratsamt von diesem geplant und spätestens bis 2025 erledigt werden. Die Sanierung Böhmerwaldstraße/Schönwälder Ring ist für knapp 1,5 Millionen Euro im Investitionsprogramm enthalten. Dabei sollen laut OR auch Freileitungen verschwinden und die Straßenbeleuchtung erneuert werden. Diverse Straßen und Wege, die während der Sanierung der Dorfdurchfahrt beschädigt wurden, werden saniert. Der Dorfplatz  soll neu bepflanzt werden. Rupp regte an, dafür Anträge im Leader-Programm zu stellen.

Spielplätze: Im neuen Baugebiet soll ein Spielplatz entstehen, dafür will die Stadtverwaltung aber den in der Wälderstraße schließen. Dem widersetzt sich der OR, der zunächst eines der 25 Grundstücke als Spielplatz nutzen will. Bereits gekaufte Spielgeräte für den Marienplatz können dort aufgestellt werden, bis das Grundstück verkauft ist.

Der OR hat drei weitere Positionen beschlossen: Die Römerstraße zum Flugplatz soll saniert werden, die Straßenbeleuchtung von der Wälderstraße zu den Krautgärten ergänzt und beim Kleinspielfeld soll eine befestigte Fläche für die Altpapiersammlung des DRK angelegt werden. Sonstiges: An der Bushaltestelle auf der Bahnhofstraße wird ein „Mitfahrbänkle“ aufgestellt. Die Ortsvorsteher-Söhne möchten im Gewerbegebiet Reichertstal II ein Gewerbegebäude mit Büros und Lager auf 2 Stockwerken und einer Halle bauen und vermieten.

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