Elchingen: Neues Wohnen und Gewerbe im Fokus

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Für das Neubaugebiet Großkuchener Weg in Elchingen wird am Bebauungsplan gearbeitet. Den Stand präsentierte jetzt Stephan Müller vom Ingenieurteam G+H im Ortschaftrat.
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Das wird im Ortschaftsrat Elchingen über die Pläne zum Reichertstal IV und zum Großkuchener Weg Nord gesagt.

Neresheim-Elchingen. Die Erschließung des Gewerbegebiets im Reichertstal IV sowie der Bebauungsplan fürs künftige Wohngebiet „Großkuchener Weg Nord III“ waren Themen im Elchinger Ortschaftsrat.

Im Großkuchener Weg Nord sollen 25 Bauplätze entstehen. Am Bebauungsplan wird derzeit gearbeitet. Stephan Müller vom Giengener G+H Ingenieurteam berichtete im Ortschaftsrat über die Entwässerung und die Erschließung des Neubaugebietes, das von den Elchingern, wie Ortsvorsteher Nikolaus Rupp herausstrich, dringend benötigt wird. „Es gibt zahlreiche Interessenten.“

Bauplätze im Großkuchener Weg

Stephan Müller nahm zu Beginn gleich die Erschließungskosten in den Fokus. In der aktuellen Situation lasse sich der Kostenrahmen nur ganz grob schätzen. „Die Preise ändern sich täglich“, sagte der Experte, um am Ende seiner Ausführungen die Kosten unter anderem von Kanal und Regenüberlaufbecken mit 1,2 Millionen Euro, die Kosten für den Straßenbau mit 850 000 Euro zu beziffern. Im Zusammenhang mit dem Straßenbau erläuterte Müller, dass das Wohngebiet über eine Ringstraße erschlossen werde. Die Straßenbreite betrage 5,5 Meter. Im „Ring“ verzichte man auf einen Gehweg. „Dort handelt es sich um eine reine Anliegerstraße“, setzte Ortsvorsteher Rupp hinzu. Im Bereich der Schnittstelle von Distelweg und Riesengebirgsstraße sei ein solcher durchaus nötig.

Beim Kanalsystem, so Stephan Müller, realisiere man ein Trennsystem und baue eine Versickerungsmulde im Nordwesten des Neubaugebiets. Die Sickermulde hat laut Fachmann eine Sickerfläche von 925 Quadratmetern. Für extreme Niederschläge sei ein Notüberlauf geplant. Der Ortsvorsteher betonte, dass sämtliches Niederschlagswasser aus dem Neubaugebiet in dieser Mulde versickere, die die Stadt pflege und warte. Zudem erachte er die Trennung von Regenwasser und Abwasser für sinnvoller als ein Mischwassersystem.

Zeitplan fürs Gewerbegebiet

Für den vierten Abschnitt des Gewerbegebiets Reichertstal präsentierte Rupp den Zeitplan. Die Vergabe der Erschließungsarbeiten sei für die Gemeinderatssitzung am 20. Juli vorgesehen. Als Baubeginn nannt der Ortsvorsteher den September. „Wir gehen von einer Bauzeit von vier Monaten aus“, sagte er und berichtete von 15 kleineren Firmen, die an den dann erschlossenen Grundstücken Interesse bekundet hätten. 

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