Engagement: Weil von nichts auch nichts kommt

+
Beim Neujahrsempfang Dorfmerkingen wurden mehr als 20 Personen für ihr unentgeltliches Engagement geehrt. Foto: privat

Wie Dorfmerkingen und Dossingen vom Ehrenamt leben. Und wer sich einsetzt für die Orte.

Neresheim-Dorfmerkingen. Dorfmerkingen hat eine bunte Vereinslandschaft und Ehrenamt wird hier groß geschrieben. Es hat zudem Bürger aus dem Ort selbst und Dossingen, die ehrenamtliche, unentgeltliche Aufgaben außerhalb von Vereinen übernehmen. Erstmals wurden diese Personen im Rahmen des Dorfmerkinger Neujahrsempfangs geehrt.

Gebäude mit Modellcharakter

„Höhepunkt 2022 war die Einweihung des Gemeinbedarfsgebäudes, das jetzt Gemeinde und Kinderhaus heißt“, sagte Ortsvorsteher Joachim Schicketanz im Musik- und Bürgersaal. Grundschule und den Kindergarten sind nun unter einem Dach. „Es ist ein tolles Gebäude mit Modellcharakter“, fand auch Bürgermeister Thomas Häfele. „Nach über 20 Jahren entsteht wieder in Dorfmerkingen ein Baugebiet.“ Der Spatenstich war 2022, 15 Bauplätze entstehen, die Nachfrage ist gut. Im April oder Mai soll die Erschließung abgeschlossen werden. „2023 wird die Sanierung der sehr schlechten Riffinger Straße angegangen; sie ist im Kreisstraßenprogramm enthalten. Künftig wird sie einen Gehweg haben“, so Häfele. „Dorfmerkingen hat eine eigene Dynamik und ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl“, lobte Pfarrer Klaus Wolfmaier.

Neu beim Neujahrsempfang: Ort und Stadt danken Bürgern, die sich ehrenamtlich, unentgeltlich in Dorfmerkingen und Dossingen engagieren und kommunale Aufgaben übernehmen. Sie pflegen Blumen an öffentlichen Plätzen, öffentliche Plätze wie Friedenskreuz und Kriegerdenkmal, Rasenflächen, Kapellen, Böschungen, das Dossinger Tal, kümmern sich um Maibaum und Kirche. „Ohne diese Mitbürger würden Dorfmerkingen und Dossingen nicht so schön aussehen – von nichts kommt nichts“, betonte der Ortsvorsteher.

Michael Schill, Vorsitzender des Dorfmerkinger Soldaten- und Heimatvereins, ehrte gemeinsam mit Schicketanz die ‚Ehrenämtler‘.

Die Geehrten: Heinz Göllinger, Luitgard Bernlöhr, Elisabeth Neher, Marianne Ditzinger, Barbara Minder, Zenta Huber, Manfred Rau, Heinz Göllinger jun., Melanie Huber, Martina und Simon Schurr, Karl-Josef Neher, Marlies Miehlich, Doris Miehlich, Monika Gröber, Egon Weber, Peter Niederer, Marianne Ullrich, Martina Wieser, Luitgard Mahringer, Hubert Reimer, Erich Seelig, Alfons Miehlich, Alfons Strobel, Sabine Hügler, Josef Hirschmann sowie Michael Schill selbst. Dank galt auch dem stellvertretenden Ortsvorsteher Wolfgang Kleefeld.

Zurück zur Übersicht: Härtsfeld

Kommentare