Blick auf die Baustelle Freibad

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Kurz bevor die ersten Besucher kommen: Ein erster Blick aufs umfassend sanierte Neresheimer Freibad in Kösingen ist beim "Tag der offenen Baustelle" möglich.

Am Tag der offenen Baustelle ist das Interesse in Kösingen riesengroß. Viele Neresheimer besichtigen erstmals ihr umfassend saniertes Schwimmbad.

Neresheim-Kösingen

Gut gelaunt begrüßt Bürgermeister Thomas Häfele den ganzen Tag die vielen Besucher. Das Stadtoberhaupt steht am Eingang des mit Absperrband gekennzeichneten Rundganges, der zum "Tag der offenen Baustelle" streng nach Coronavorschriften im Einbahnverkehr angelegt ist.

Rund 20 Mitarbeiter der Stadt sorgen dafür, dass alles perfekt klappt. Auffallend ist: Vor allem viele Familien sind da und deutlich ist dabei zu spüren, wie groß das Interesse am umfassend sanierten Neresheimer Freibad draußen im Teilort Kösingen wirklich ist. Vor allem auch bei den Kindern.

"Die Hälfte der 2,4 Millionen liegt unter der Erde", deutet Bürgermeister Thomas Häfele dann in Richtung Technikraum. Dieser liegt zwar nur ein paar Meter neben der Eingangsstation zum Einbahnstraßen-Rundgang durch das ganze Schwimmbad. Doch die strengen Coronaregeln wollen beachtet sein und so heißt es erst mal rundherum um das Becken gehen, alles anschauen, vorbei am Gebäude und dann nicht in die Tiefen der Fluten, sondern in die des Technikraums eintauchen.

Dort wartet auch schon Neresheims Stadtbaumeister Bernd Wengert und erklärt die Anlage: Zwei Schwallwasserbehälter mit 130 und 30 Kubik. Zwei große Sandfilteranlagen mit jeweils 40 Tonnen für die Reinigung des Hauptbeckens. Ein kleinerer Sandfilter für das Kinderbecken. Dazu Gebläse für die Sprudelliege, Wärmetauscher und vieles, vieles mehr ,was sich meist auch nur dem Fachmann erschließt. "Das ist modernste Technik. Weniger Chlor, weniger Chemie. Damit können wir unser Schwimmbad nachhaltiger betreiben und sparsamer ist es auch", schwärmt Wengert begeistert.

Das meiste Geschäft war das, was man nicht sieht.

Thomas Häfele Bürgermeister

Wieder oben in der strahlenden Sonne ist auch Kösingens Ortsvorsteher Dirk Hoesch unterwegs: "Bei so tollem Wetter würde man am liebsten gleich reinspringen", lacht er mit Blick auf das neue, elegant wirkende Edelstahlbecken. Das liegt jetzt auch ein gutes Stück höher als das alte Becken und ist damit wohl gefeit gegen Starkregen mit Überflutung.

Dann relativiert Hoesch noch ein bisschen die Trauer um die coronabedingte Verschiebung der Eröffnung auf das nächste Jahr: "So hatten wir halt auch Zeit, alles in aller Ruhe voranzubringen und so können wir 2021 richtig durchstarten".

Zu tun gibt es schon noch einiges. Das weitaus Meiste davon machen die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. So zum Beispiel am Gebäude und die ganze Außenanlage. Da kann man wirklich nur sagen: "Respekt und vielen Dank". "Wir stehen jetzt bei 2,4 Millionen Euro und damit kommen wir gut hin", erläutert dazu Bürgermeister Thomas Häfele. Fazit: Es sieht super aus mit der Badesaison 2021 auf dem Härtsfeld in Kösingen.

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