Wo Böllerschützen im Fackelschein Krach machen

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Bildunterschrift zu DSC_0002.JPG: Das Bild zeigt einen Teil der Kösinger Böllerschützen beim großen Böllerschützentreffen am Samstagabend beim Oktoberfest der Schützenvereins Hubertus Kösingen.

Freizeit Die Abteilung des Schützenvereins Hubertus Kösingen freut sich über ein gelungenes Oktoberfest.

Neresheim-Kösingen. Der Schützenverein Hubertus Kösingen feierte am Wochenende sein Oktoberfest mit Böllerschießen und gutem Essen. Das Fest war gut besucht, das feurige Böllerschießen lief wie am Schnürchen.

Trotz Corona beschloss die Vorstandschaft, das Oktoberfest in 2021 unter den nötigen Vorgaben zu veranstalten - in diesem Jahr an zwei, anstatt wie sonst an drei Tagen. 2020 gab es kein Fest wegen Corona. Die Böllerschützen gehören zum Schützenverein Hubertus.

Im Sport- und Schützenhaus begrüßte Schützenmeister Markus Grubauer am Freitag- und Samstagabend Böllerschützen und Besucher. An beiden Tagen erklärte er die Schussfolge und Regeln. Am Freitag eröffneten etwa zehn Kösinger Böllerschützen mit ihrem Standböller das Fest mit dem „Anböllern“. Unterstützung gab es von den Kanonieren aus Dirgenheim, die mit ihrer eine Tonne schweren Kanone kamen. Nach dem Böllern unterhielten die Wirtshausmusikanten unter Leitung von Rüdiger Heindel.

Höhepunkt ist traditionell am Samstag das große Böllertreffen, bei dem 2021 etwa 55 Böllerschützen mitwirkten. Neben den Kösingern waren die Böllerschützen Edelweiß Holzheim, Böllergruppe Germania Balgheim, Hubertus Fremdingen, Krater-Böller Grosselfingen, SV Berg und Tal Regelsweiler, Ofnet Böller Hohlheim und die Fuchsberg Böllergruppe Frauenriedhausen mit dabei.

Freitag und Samstag, als es bereits dunkel war, stellten sich die Böllerschützen auf den mit Fackeln beleuchteten Sportplatz im Halbkreis auf. Unter Kommando des Schützenmeisters Grubauer feuerten sie die Schussfolge ab: gemeinsamer Salut, langsame Reihe von rechts, schnelle Reihe von links, langsame Reihe im Doppelschlag, gegenläufiges Reihenfeuer von außen nach innen und nochmals einen gemeinsamen Salut. Die Ladekommandos von ihm lauteten: „Böllerschützen laden zum jeweiligen Schuss, beispielsweise zum Salut, gemeinsames verdämmen, Zündhütchen setzen, spannt den Hahn, Böller hoch, gebt Feuer“.

Am Ende der gewaltigen Böllerei gab es von den Zuschauern viel verdienten Beifall und obendrauf für die mitwirkenden Schützen einen einheizenden Böllerschnaps fürs unfallfreie Schießen. Die sogenannten „Versager“, nicht gelöste Schüsse, wurden nachgeschossen.

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