Kurz: Das Ambiente, das passt

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Der Posaunenchor Schweindorf unter Dirigent Fritz Funk und Pfarrerin Rebekka Scheck gestalteten den Waldfestgottesdienst.

Wie hunderte Besucher in idyllischem Ambiente das Schweindorfer Waldfest feiern. Gäste aus Holland, Ostfriesland und aus der Nähe von Heidelberg sind regelmäßig mit dabei.

Neresheim-Schweindorf.

Endlich, nach zwei Jahren Corona-Pause, konnte das Schweindorfer Waldfest, das seit 1974 bis zur Pandemie jedes Jahr immer veranstaltet worden war, wieder gefeiert werden. Termin des Festes ist immer am letzten Wochenende im Juli. Bei angenehmen Temperaturen wurde also in diesem Jahr am 30. und 31. Juli gefestet.

Perfekt organisiert

In der Rückschau sind die Organisatoren sehr zufrieden, denn mehrere hundert Menschen haben es sich am Samstagabend und den ganzen Sonntag über in dem idyllischen Waldstück so richtig gut gehen lassen. Das kulinarische Angebot war üppig, an beiden Tagen gab es Livemusik, viele bunte Lichter erstrahlten. Kurz: das Ambiente, das passte.

Organisiert wird das Fest gemeinsam von Schützen-, Kegel- und Reservistenverein und rund 50 Personen sind es, die ab Mittwoch Urlaub nehmen und ihre Tage auf dem Grundstück im Wald verbringen und alles aufbauen und liebevoll herrichten, damit es wieder ein richtig kleines Volksfest wird, das Schweindorfer Waldfest. Die vielen Ehrenamtlichen sind aufeinander eingespielt, perfekt organisiert. In den 70er und 80er Jahren war die Tribüne noch ein alter Traktoranhänger gewesen. Heute ist es eine High-Tech-Bühne mit Lichtshow und Supersound. Um die Bühne herum gibt es an Verkaufsständen alles, was Herz, Seele, Bauch und Kehle begehren. Sogar eine Weinlaube wartet auf die Besucher und am Sonntag auch einen Waldgottesdienst. Diesen gestaltete Pfarrerin Rebekka Scheck gemeinsam mit dem Posaunenchor Schweindorf unter Dirigent Fritz Funk.

Auch die Kinder kommen auf ihre Kosten. Direkt am Festgelände gibt es seit 1983 einen Waldspielplatz mit abwechslungsreichen Spielgeräten. Während der Festtage wird der Spielplatz noch durch eine große Hüpfburg ergänzt.

Die Besucher kommen nicht nur aus dem württembergischen und bayerischen Raum. Auch die seit über 50 Jahren befreundeten Schützen aus Mückenloch bei Heidelberg, sowie die Namensvettern aus dem ostfriesischen Schweindorf sind regelmäßig zu Gast beim Waldfest.

Stammgäste kommen von weit

Zu den Stammgästen zählen auch Familien aus Holland, die schon von Anfang an ihren Urlaub in Schweindorf zur Waldfestzeit verbringen. Darüber hinaus hat sich das Fest zu einem Treffen der entfernt wohnenden Verwandten und Bekannten, sowie der „ehemaligen“ Schweindorfer entwickelt.

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