4,4 Millionen Euro für gutes Trinkwasser

+
Der Planer Ingenieur Mathias Schelbert (3.v.r.) erläuterte den Gästen, unter anderem Landrat Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Thomas Häfele (beide Bildmitte), die Technik des umgebauten Wasserwerks.
  • schließen

Die Wasserversorgung auf dem Härtsfeld und dem Albuch ist gesichert.

Neresheim. Das Wasserwerk Neresheim ist in den vergangenen beiden Jahren umfassend saniert, modernisiert und erweitert worden. Der  Zweckverband Härtsfeld-Albuch hat es damit gut für die Zukunft aufgestellt. Gestern wurde es eingeweiht und der Bevölkerung vorgestellt.

„Gutes und sauberes Wasser ist wichtig, und wird immer bedeutender“, sagte Bürgermeister Thomas Häfele in seiner Begrüßungsrede. Dafür habe der Zweckverband rund 4,4 Millionen Euro investiert. Wasser werde unter anderem durch Klimawandel in vielen Teilen der Welt immer knapper, selbst in Europa. Da sei es wichtig, dass rechtzeitig in eine sichere Versorgung investiert werde. „Das Wasserwerk ist vielleicht das wichtigste Gebäude in Neresheim, und muss immer funktionieren“, sagte Häfele. Diese Sicherheit sei aber keine Selbstverständlichkeit, man müsse sich dessen immer bewusst sein.

Auch Landrat Dr. Joachim Bläse mahnte, sich der Wichtigkeit von Wasser wieder mehr bewusst zu werden, wie überhaupt der Versorgung mit bisher Selbstverständlichem wie Lebensmitteln oder Wohnraum. „Das muss für uns eine Pflichtaufgabe sein, der wir alle Wertschätzung entgegen bringen müssen“, sagte er. Denn das Klima in der Gesellschaft werde schärfer, wie Angriffe auf Politiker wie in Ellwangen zeigten. „Diese Investition war absolut richtig“, schloss Bläse.

Mathias Schelberg, der Leiter des Planungsbüros, erläuterte die Arbeiten. Man habe mit hochwirksamer moderner Technik, Erweiterung und einer grundlegenden Sanierung der Anlagen und der umliegenden Leitungen ein zukunftsfähiges Wasserwerk geschaffen, ausgelegt für eine wachsende Anzahl von Nutzern. „Trotz der Arbeiten im laufenden Betrieb war die Versorgung der Bevölkerung immer gesichert“, ergänzte er. Dies sei für ihn ein Tag der Freude. Anschließend führte er, ebenso wie Betriebsleiter Thorsten Fröhle, die Besucher des Festakts durch die Anlagen und erläuterte die Technik.

Danach folgte die kirchliche Weihe des Gebäudes durch Pfarrer Klaus Wolfmaier.  Inzwischen waren bereits die ersten Interessenten aus der Bevölkerung zum Tag der offenen Tür gekommen. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, sich zu informierten.  Zunächst unterhielt die Stadtkapelle, später die Schalmeien Neresheim.  Für die Bewirtung der Gäste sorgten der Obst- und Gartenbauverein Stetten und die freiwillige Feuerwehr Neresheim.

Landrat Dr. Joachim Bläse bezeichnete Wasser als eines der wichtigsten Güter in der Zukunft.
Bürgermeister Thomas Häfele (rechts) überreichte Landrat Dr. Joachim Bläse eine Wasserkaraffe.

Zurück zur Übersicht: Härtsfeld

Kommentare