Musik und Vortrag

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Künstlerpaar Rebecca Rust und Friedrich Edelmann

Themenabend widmet sich 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland.

Neresheim. Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen dieses Datum zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Am Vorabend lädt die Stadt Neresheim gemeinsam mit der VHS Ostalb zu einem Abend der besonderen Art: Am Donnerstag, 26. Januar, findet ab 19.30 Uhr im Rathaus-Foyer ein Themenabend statt.

Den musikalischen Teil richtet das Künstlerpaar Rebecca Rust und Friedrich Edelmann aus, für besondere historische Schlaglichter sorgt der Historiker Dr. Holger Fedyna, dazu umrahmt eine Ausstellung der Universität Mainz den Abend im festlichen Foyer des Neresheimer Rathauses. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Im Programm sind sowohl sehnsüchtige als auch ausgelassen-fröhliche Melodien zu hören. Die sanglichen, angenehm warmen, beseelten und aufblühenden Klänge der meisterhaft gespielten Instrumente Violoncello und Fagott machen das Konzert zu einem eindrücklichen Erlebnis. In der informativen Moderation erfahren die Zuhörer interessante Hintergründe zu jüdischer Musik und jüdischen Komponisten. So werden bewegende Künstlerschicksale geschildert und geschichtliche Zusammenhänge beleuchtet.

Ins Abendprogramm werden mehrere kurze Vorträge des Historikers Dr. Holger Fedyna eingestreut. Er ist seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlicher Archivar der Stadt Neresheim, ebenso lang leitet er das Härtsfeldmuseum. Er ist unter anderem Autor und Mitherausgeber namhafter wissenschaftlicher Arbeiten und führt seit vielen Jahren die Neresheimer Stadtchronik.

Wie vielfältig jüdisches Leben in Süddeutschland war und heute wieder ist, vermittelt die Ausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben“. Ergänzt wird die Ausstellung durch Filmdokumentationen und Zeitzeugeninterviews.

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