Nach Urteil neuer Plan auf dem Weg

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Baugebiet, Sohlhöhe, Neresheim, ehemaliges Samariterstift, Gelände

Die Stadt wollte Areal des ehemaligen Samariterstifts kaufen. Statt eines Mischgebiets künftig ein Wohngebiet.

Neresheim. Die Gemeinderäte haben einmütig einen neuen Bebauungsplan für die „Sohlhöhe-Süd“ auf den Weg gebracht. Auf dem 30 000 Quadratmeter großem, Stadtzentrum nahen Areal wird ein „allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen. Damit ist das bisher angestrebte „Mischgebiet“ mit weniger Einschränkungen vom Tisch.

Spannendes berichtet Martin Grupp (CDU) aus der nicht öffentlichen Sitzung. „Die Stadt wollte das Areal kaufen, konnte sich aber wegen des hohen Preises mit dem Investor nicht einigen.“ Grupp macht deutlich, dass der „Aufstellungsbeschluss einzig für den Investor des Areals“ sei.

Was der neue Plan bedeutet? Ein „allgemeines Wohngebiet“ bietet andere Bebauungsmöglichkeiten als ein Mischgebiet. Manuel Hoke vom Stadtplanungsamt erläutert, dass die Gebäude nun auf zwei Geschosse begrenzt seien. Zudem dürfe unter anderem die Grundstücksfläche maximal mit 40 Prozent vom Hauptgebäude und mit 20 Prozent von Nebengebäuden überbaut werden.

Auslöser für die Neuplanung ist das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim. Geklagt hatten Anwohner. Das Gericht hatte ihnen recht gegeben. aki

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