Auf dem Härtsfeld blüht auch die Kunst

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Das "Neresheimer Wappen" von Werner Kowarsch ist Teil des Skulpturenpfads in Neresheims Stadtgarten.

Neresheim hat nun einen eigenen Skulpturenpfad. Zehn Künstlerinnen und Künstler aus der Region haben ihre Werke dort ausgestellt.

Neresheim

Zehn Künstlerinnen und Künstler aus der Region haben im Stadtgarten Neresheim einen Skulpturenpfad mit 23 beeindruckenden Werke geschaffen.

Ideen und Anregungen zum Neresheimer Skulpturenpfad kamen von der Künstlerin Maria Schwarz-Fried aus Dorfmerkingen. Mitgemacht haben namhafte Künstler aus der Region, teilweise mit Gemeinschaftsprojekten: Andreas Futter, Christine Hornung, Oliver Hornung, Werner Kowarsch, Hedwig Maier-Unrath, Rolf Kurz, Oliver Sauter, Dietmar Schmid, Otto Troll und Rudolf Kurz.

Ausheben und gießen

Anordnung, fester Stand, die perfekte Höhe: Jede Skulptur braucht natürlich auch ein Fundament. Das heißt ausheben, gießen, einfügen in die Umgebung und bepflanzen. Das Ganze natürlich nach den exakten Vorstellungen der Künstler. "Das war manchmal gar nicht so einfach", schaut Andreas Löffler, Leiter des Bauhofs, mit einem Lächeln auf die vergangenen Wochen zurück. Größte Herausforderung: Das "Neresheimer Ei" auf das Rathausdach zu bekommen, da spielte aber die Statik nicht mit. Nun steht es unten auf dem Marienplatz.

Ein Blick über das Areal zeigt Skulpturen aus Stein und Metall. Auch Werke aus Holz sind dabei. Die Größe variiert von mittel bis fast schon mächtig – wie etwa die stählernen "Drei-Drittel" von Rolf Kurz. Die Namen der Werke reichen von "Griff zu den Wolken" über "In Gedanken versunken" bis zu "Opus VI" oder auch "Luftröhrenschnitt".

Noch mehr als das einzelne Werk imponiert aber das Zusammenspiel aller. Denn die 14 Kunstwerke sind in ihrer Art und Weise und von ihrer Botschaft her perfekt in die Umgebung des Stadtgartens integriert. Nie aufdringlich. Nie deplatziert wirkend. Wohl selten hat man eine derart harmonische Gesamtchoreografie gesehen. Die Skulpturen sind dazu eingebettet in ein Blütenmeer und verbunden durch die neuen Wege im Stadtgarten.

Es lohnt sich wahrlich, hier einmal mit offenen Augen auf Entdeckungstour zu gehen.

"Blühendes Neresheim" wird eröffnet am Samstag, 18. Juli, von 15 bis 17 Uhr auf dem Marienplatz mit anschließendem Festakt im Stadtgarten – situationsbedingt leider nur für geladene Gäste.Ab 17 Uhr endet der Festakt. Dann wird der Stadtgarten für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet, dazu gibt es musikalische Unterhaltung mit der Band SoDa & Friends. Bitte achten Sie bei Ihrem Besuch auf die Abstands- und Hygieneregeln.

"In Auf Erstehung" gehauen von Oliver Hartung
"Heute Stadt Morgen" von Oliver Sauter

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