Bahnhofshocketse nicht mit Volldampf

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Coronabedingt leider nur mit "halbem Dampf" konnten die Museumsbahner am Wochenende ihre "Bahnhofshocketse" feiern.

Die Neresheim Museumsbahner feierten am Wochenende ihr großes Sommerfest. Diesmal coronabedingt halt ein wenig kleiner.

Neresheim

Der richtig große Run war es diesmal nicht. Aber wir sind zufrieden und froh, dass wir überhaupt was machen konnten", kommentiert Werner Kuhn, Vorsitzender des Härtsfeld-Museumsbahnvereins die diesjährige Bahnhofshocketse.

Immerhin: Platz und Fahrplan waren reduziert, dadurch waren die Zügle innerhalb der Corona-Bestimmungen gut ausgelastet. Richtig weh getan hat den Aktiven aber, dass man krisenbedingt auf die beliebte Bewirtung im Lokschuppen verzichten musste und damit auch ein großes Zugpferd für die Besucher wegfiel.

Kleines Trostpflaster

Als kleines Trostpflaster hatte die Bahnhofswirtin einen Grill, Tische und Bänke rausgestellt. Die waren recht gut besucht und der eine oder andere Oldtimer war über die Tage hinweg auch immer wieder mal unterwegs. Der alte Bus fuhr sogar Linienbetrieb und so fanden sich trotz großer Hitze doch noch recht viele Besucher auf dem Bahnhofsgelände ein. Es war halt alles ein bisschen runtergefahren. Aber die Stimmung war gut, die Schättere dampfte wieder raus ins Egautal und einen richtig guten Nebeneffekt hatte das Ganze auch. Denn während die halbe Mannschaft der Vereinsaktiven auf dem Gelände "Betrieb" machte, packte die anderen draußen an der Neubaustrecke richtig an und arbeiteten weiter am Bahnsteig der zukünftigen Haltestelle "Katzenstein".

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