Das ist der neue Neresheimer Pfarrer

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Pfarrer Klaus Wolfmaier

Pfarrer Klaus Wolfmaier wird am Sonntag in der Seelsorgeeinheit eingesetzt. Was er bisher gemacht hat und was er auf dem Härtsfeld vorhat.

Neresheim

Aufatmen und große Freude in der Seelsorgeeinheit, zu der neben Neresheim auch die Kirchengemeinden Elchingen, Ohmenheim, Dorfmerkingen, Kösingen und Dehlingen gehören. "Ich spüre, dass die Menschen sich freuen, dass wieder ein Pfarrer da ist und glaube, sie wollen einen richtigen Seelsorger, der nicht frömmelt und platte Antworten gibt", fasst Klaus Wolfmaier den ersten Eindruck auf dem Härtsfeld zusammen.

Sein Ziel: "Ich möchte mit den Menschen auf dem Weg sein und einen Glauben leben, der nicht starr und vergeistert, sondern alltagstauglich ist und Antworten gibt. Gemeinsam müssen wir sehen, wie das geht."

Was ihm besonders wichtig ist: "Ich möchte unserem Glauben und der Kirche den Nutzen geben, den wir brauchen in unserer Zeit", fasst der neue Pfarrer zusammen und verbindet das mit der Forderung: "Ich denke es ist wichtig, in unserer Zeit, dass wir das, was uns als Christen ausmacht, auch ein gutes Stück weit leben". Damit auch die Zeit für die entsprechende seelsorgerische Arbeit da ist, dankt Wolfmaier seinem Vorgänger: "Ich bin froh, dass Adrian Warzecha die Gesamtkirchengemeinde gegründet und die Verwaltung in fachliche Hände gegeben hat. Das hält mir den Rücken frei für die Seelsorgeeinheit."

In der kommenden Woche geht es los mit den konstituierenden Sitzungen der neuen Kirchengemeinderäte. "Erst mal Abtasten welche Wünsche, Ideen und Vorstellungen da sind. Dann alles über den Sommer setzen lassen und im Herbst dann loslegen" schaut der neue Pfarrer auf die kommende Zeit.

Das was uns als Christen ausmacht, ein Stück weit leben

Klaus Wolfmaier

Sein Lebenslauf: Geboren 1964 ist der neue Pfarrer in einem Stadtteil von Laupheim im Landkreis Biberach und zusammen mit sechs Geschwistern in einer Handwerksfamilie aufgewachsen. "Ich bin vom Oberland und geerdet", lacht er dazu. Als Pfarrer gehört er allerdings zu den Spätberufenen und war vorher Postbeamter auf Lebenszeit. Doch die Berufung schlummert immer schon tief im Inneren. Nach drei Jahre Klosterleben "zum Reinschnuppern, ob das etwas für mich ist" begann 1997 das Priesterseminar. Nach der Diakonweihe im Februar 2002 folgten Stellen in Öhringen und Geislingen. Zuletzt war er zwölfeinhalb Jahre leitender Pfarrer der großen Seelsorgeeinheit Bussen mit neun Kirchengemeinden und Oberschwabens bekanntestem Wallfahrtsberg. Was hat ihn auf das Härtsfeld gelockt? "Dabei war auch der Kirchengemeinderat sehr aktiv und ein Mitbruder hat mir gesagt: Schau dir das doch mal an, man hört nur Gutes von der Seelsorgeeinheit dort". Wenn das kein guter Start ist. Auch von dieser Seite alle Fälle: "Herzlich Willkommen Klaus Wolfmaier".

So wird Investitur gefeiert: Die Investitur von Pfarrer Wolfmaier durch Dekan Robert Kloker wird wegen der Corona-Einschränkungen am Sonntag, 14. Juni, nur im kleinen Rahmen stattfinden. Der Gottesdienst um 10 Uhr kann per Livestream mitgefeiert werden: Direktlink "Gottesdienst-Investitur" auf der Website der Seelsorgeeinheit www.seelsorgeeinheit-neresheim.de. Später wird es in den einzelnen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Begrüßungsgottesdienste geben.

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