Die Sanierung der Härtsfeldschule ist größte Aufgabe

+
Die ersten 100 Tage: "Abwechslungsreich, spannend und auch zufriedenstellend", beschreibe Eva-Maria Ramsperger, 36, ihre Aufgaben als Leiterin des Stadtbauamtes in Neresheim.
  • schließen

Wie die neue Stadtbaumeisterin Eva-Maria Ramsperger ihre ersten 100 Tage in Neresheim erlebt hat.

Neresheim. Seit etwas über drei Monaten kümmert sich Stadtbaumeisterin Eva-Maria Ramsperger um Bauprojekte in Neresheim. Im Interview mit Heribert Andres spricht sie, darüber wie sie aufgenommen wurde, welche Aufgaben anstehen und welches ihr Herzensprojekt ist.

Frau Ramsperger, mit drei Worten: Wie waren Ihre ersten 100 Tage auf dem Härtsfeld in Neresheim?

Eva-Maria Ramsperger: Abwechslungsreich, spannend und auch zufriedenstellend.

Mit wenigen Worten für den Laien: Was macht eine Stadtbaumeisterin?

Kurz gesagt alles, was mit Hoch- und Tiefbaumaßnahmen zu tun hat. Oder anders gesagt: Alles was neu gebaut, umgebaut, saniert oder in Stand gehalten werden muss.

Wie sehen ihre Arbeitstage aus?

Es sind viele, breit gefächerte Aufgaben, die auf mich zukommen. Auch sind Verwaltung und Bürokratie natürlich ein ausfüllendes Thema. In den letzten Jahren, aktuell und auch in Zukunft gab und gibt es viele Projekte die ich natürlich nicht alle kenne und mit denen ich mich auseinandersetzen muss. Das ist schon eine schöne Fülle.

Wie gestaltet sich momentan die Arbeitssituation?

Ich habe ein super Team und bin fantastisch aufgenommen worden. Es ist eine harmonische und sehr gute Zusammenarbeit. Auch die Zeit, als die Stelle nicht besetzt war, hat das Team toll überbrückt.

Wie hoch ist die gefühlte Belastung?

Natürlich sind wir sehr eingespannt. Aber das ist voll in Ordnung. Heute hat man alle E-Mails auf dem Handy und ich kann mich abends auf dem Sofa auf den nächsten Tag vorbereiten.

Wie war der Start in Neresheim?

Mein erstes Projekt war gleich die „fliegende“ Kita in Ohmenheim. Das war zum Start gleich ein echter Höhepunkt und ist super durchgelaufen, zeitlich und vor allem auch kostenmäßig. Das war gleich so ein Punkt, der zufriedenstellt. Das kann man dann auch gut abhaken. Und natürlich unsere Gewerbe- und Baugebiete, die alle anlaufen, nehmen viel Zeit in Anspruch.

Gibt es ein Art Herzensprojekt?

Als berufstätige Mutter weiß ich gut, wie wichtig gute Betreuung ist und wir stehen gerade ganz am Anfang eines Projektes in Sachen Grundschule, Kindergarten, Kinderkrippe und Ganztagesbetreuung. Da denken wir momentan an so eine Art Bildungshaus, in dem alles zusammengefasst stattfinden kann. Das wird sicher ein tolles und spannendes Projekt.

Gibt es ein persönliches Ziel in ihrem Aufgabenbereich?

Hmm, wir sind gerade in den Haushaltsplanungen und uns tut jeder Euro gut. Wir müssen schauen, dass wir wirtschaftlicher werden, Kosten senken und vor allem auch Energie einsparen. Das hat hohe Priorität.

Welche besonders großen Aufgaben warten?

Ganz klar die Sanierung der Härtsfeldschule. Das wird ein ganz dicker Brocken. Dann geht es natürlich mit den Gewerbe- und Baugebiete weiter und auch Kanalsanierungen stehen an. Langweilig wird es uns bestimmt nicht (mit einem Lachen).

Heribert Andres

Zurück zur Übersicht: Neresheim

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare